Archive | Januar, 2012
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Vom Werden und Vergehen der Welt

Ganz große Kunst: ich habe selten soviel Kreativität auf einmal wie in diesem Video gesehen. Mit unglaublich viel Geduld und Mühe fürs Detail wird hier mit Stopptrick und Malfarbe eine Welt gezaubert, die Häuserwände zweckentfremdet. Wow, echt wow!




Read full story · Comments { 0 } · Januar 24, 2012 ·
Dies und Das, Video >>

Kurzfilm: Vom Schäferjungen und dem Adler

Sie fehlen in unserer Gesellschaft: Die Alten, die den Jungen etwas beibringen, an ihrer Weisheit teilhaben lassen. In anderen Ländern und zu anderen Zeiten sind es die Großeltern, bei denen du Rat suchst; wird dem Großmütterchen viel Respekt entgegengebracht und vor dem Großvater verliert keiner seine Achtung. In Deutschland werden unsere Alten weggesperrt, wie etwas, das man nicht sehen will, das einem nichts weiter bringt als Ärger. Und die Alten, so bedauerlich das ist, finden sich meistens auch mit dieser Rolle ab: scheinen gar keine Weisheit mehr in sich zu finden, die sie weitergeben wollen.

Ich glaube, wir verlieren dadurch den Zugang zu unseren Wurzeln. Älteren Menschen fällt die Aufgabe des „Weitergebens“ zu: wie soll die nachfolgende Generation nun von der Familiengeschichte wissen? Oder was im Leben wirklich zählt?

Voneinander lernen, füreinander dasein, miteinander leben!

Foto: Evan Long

Alte Menschen sollten auf die Barrikaden gehen! Na klar, manch einer ist gebrechlich und kann nicht so wie früher: aber doch nicht jeder alte Mensch ist senil im Kopf, als dass er nicht mehr denken, nicht mehr reden, nichts mehr bewirken könnte. Nun habt ihr Älteren soviel Erfahrungen im Leben gesammelt (100 Jahre gelebt!) und was macht ihr damit? Diese einander euch vorkauen? In alten Zeiten schwelgen? Die Welt braucht euch genauso, wie sie die jungen Menschen braucht.

 

 

 

 




Read full story · Comments { 1 } · Januar 22, 2012 ·
Gesellschaft, Video >>

Immer auf der Höhe der Zeit

Gerade heute habe ich darüber nachgedacht, ob ein iPhone mir lieber wäre als mein Handy. Ich verbringe schon so sehr viel Zeit im Internet, ich glaube, der Besitz eines iPhones würde mir nicht helfen, mein Leben zu vereinfachen. Na klar, inmitten vom Nirgendwo könnte ich herausfinden, wo ich mich geographisch gerade befinde. Und wenn man in einer Diskussion über eine bestimmte Hintergrundinformation unklar ist, ließe sich das schnell mit Wikipedia klären. Nur früher hat man vielleicht miteinander geredet, heute wirst du auf Google verwiesen. Da schläft die Kommunikation ja ein.

Abgesehen davon, kann man dann also überall auf der Welt auf seine Emails zugreifen. Das ist für mich eine Steigerung von dem Gedanken, „immer und überall verfügbar“ zu sein. Wozu das? Da bist du in einem Gespräch mit jemanden und wirst abgewürgt, weil ein Klingelgepiepe ertönt. Warum hat derjenige der anruft, größere Priorität als derjenige, der vor deiner Nase sitzt? Mir unbegreiflich. Ich schalte gerne mal mein Handy aus oder lasse es zu Hause liegen. Früher war das Leben ja auch so möglich :)

Wir haben also bessere Kommunikationsmittel – aber schlechtere Kommunikation. Wichtige Dinge werden nicht besprochen sondern in 160 Zeichen gequetscht. Kann das gutgehen? Wir müssen aufpassen, dass wir nicht uns total in der Isolationsfalle der technischen Errungenschaften verlieren: jeder nur noch für sich selbst, nicht mehr wirklich in Verbindung mit anderen.

Volker Strübing hat das in seinem Cartoon auch ganz gut zusammengefasst:

 

„Ich sag nur […] Überbevölkerung und Furztongenerator, mehr sag ich nicht. Na gut ich sag noch Atomkraft und Windkraft, und Bildzeitung, […] und Haustierpsychologen, Telefonwarteschleifen, und Golfplätze in der Wüste, und Billigflüge, Waljagd und Finanzcrashs, …“

(22.12.2011)

— Nachtrag 20.01.2012

Und da man vor lauter iphonieren die Welt um sich herum gerne mal vergisst, gibt es jetz ein App, das die potentiell gefährlichen Konsequenzen abmildert…

 

 




Read full story · Comments { 1 } · Januar 20, 2012 ·
Natur und Umwelt, Video >>

Ein Jeder kann die Welt (mit)retten!

Es gibt etwas, was jeder tun kann. Es ist so einfach. Und so effektiv!

 

 




Read full story · Comments { 0 } · Januar 17, 2012 ·
Bild am Montag, Dies und Das >>

Reichtum

Reichtum und Siechtum liegen manchmal gar nicht so fern voneinander…




Read full story · Comments { 0 } · Januar 16, 2012 ·
Gesellschaft, Video >>

Menschen wachzurütteln aus ihrer Gleichgültigkeit (Nachtwey)

Schon als ich den Film „War Photographer“ geschaut hatte, ging ich zutiefst erschüttert und auch beeindruckt von Nachtwey aus dem Kino. Als schweigsamer und stiller Mann, der er eigentlich ist, erstaunt er 2007 in einer TED-Konferenz mit seiner langen Rede. Er zeigt nur einen Bruchteil seiner Arbeit, doch das reicht aus, um aufs Gemüt und den Magen zu schlagen. Die Bilder haben es leider in sich.
Da gibt es den Moment, in dem er ein Bild zeigt und ohne Worte das Publikum einfach nur anschaut. Sein Ausdruck verrät, wie stark ihn sein Beruf eigentlich mitnimmt, welche Verzweiflung und Wut er in sich trägt. Ich überlege ernsthaft, ob er nachts noch schlafen kann.

Man kann sich da recht leicht fragen, warum er sich diese Arbeit seit 29 Jahren antut. In seinem Vortrag gibt er selbst Antwort dazu:
1) Gesellschaftsprobleme können erst gelöst werden, wenn sie benannt und identifiziert werden.
2) Kriegsfotografien geben denjenigen eine Stimme, die sonst keine Stimme haben.

Erschreckend ist für mich auch das Argument, Hunger sei eine Massenvernichtungswaffe. Die Folgen von Kriegen sind unermesslich.

 

weitere Infos und Fotos habe ich auf einer Extraseite zusammengetragen: [James Nachtwey – der Kriegsfotograf]

++ James Nachtwey: Wieso Krieg fotografieren? ++

Es hat schon immer Krieg gegeben. Auch genau in diesem Moment ist Krieg auf der Welt. Und es gibt wenig Grund zu hoffen, dass sich das so schnell ändern wird. Je „zivilisierter“ Menschen werden, desto wirksamer, desto grausamer werden ihre Methoden zur Vernichtung von Mitmenschen. Kann Fotografie etwas ausrichten gegen ein menschliches Verhalten, das die Geschichte überdauert? Eine geradezu lächerlich überzogene Vorstellung, sollte man meinen. Und doch ist das genau die Idee, die mich motiviert hat.

Ich sehe die große Chance der Fotografie darin, dass sie ein Gefühl für Humanität zu wecken vermag. Wenn Krieg die Folge eines Zusammenbruchs der Menschlichkeit ist, dann kann Fotografie das Gegenteil von Krieg sein; richtig eingesetzt, kann sie sogar zum Gegengift werden. Wenn einer wie ich mitten in den Krieg zieht, um alle Welt wissen zu lassen, was da wirklich passiert, dann versucht er auf seine Weise, den Frieden auszuhandeln. Vielleicht haben die Kriegführenden deshalb so ungern Fotografen dabei.

Ruanda, 1994

Könnte ein jeder Mensch auch nur einmal mit eigenen Augen sehen, was Phosphor aus dem Gesicht eines Kindes macht oder welch unaussprechlicher Schmerz durch eine einzige Kugel verursacht wird,  wie ein verirrter Granatsplitter dem Nebenmann das Bein abreißt – wenn jeder nur ein einziges Mal dort wäre und selbst den Gram und die Angst spüren könnte – dann würden sie verstehen, dass nichts es rechtfertigt, einem Menschen so etwas anzutun, geschweige denn Tausenden.

Aber nicht jeder kann dort sein, und deshalb gehen Fotografen dahin: um Aufmerksamkeit für das zu erwecken, was tatsächlich los ist, um Bilder zu machen, die wahrhaftig genug sind, die beschönigenden Darstellungen der Massenmedien zu korrigieren und die Menschen wachzurütteln aus ihrer Gleichgültigkeit; um zu protestieren und durch die Kraft dieses Protests auch andere zum Protestieren zu bewegen.

Am Schlimmsten ist das Gefühl, dass ich als Fotograf vom Elend anderer profitieren könnte. Dieser Gedanke verfolgt mich. Ich schlage mich tagtäglich mit ihm herum, weil ich weiß, dass ich, wenn ich jemals persönliches Erfolgsstreben wichtiger nehmen würde als mein aufrichtiges Mitgefühl, dann hätte ich meine Seele verkauft. Für dieses Umdenken allerdings ist mir der Einsatz zu hoch.

(James Nachtwey)




Read full story · Comments { 2 } · Januar 16, 2012 ·
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Was man an Vögeln leicht unterschätzt…

Ich denke wir unterschätzen unsere gefiederten Freunde viel zu sehr. Vor allem Raben scheinen sehr viel Intelligenz oder Cleverness zu besitzen… wenn sie zB Hilfsmittel benutzen, um an Futter zu kommen. Ich möchte euch daher drei interessante Videos zeigen:

Vögel wollen nicht nur futtern und vögeln… sondern sich auch anderwertig amüsieren: dieser Rabe hat doch eindeutig Freude beim Schneeboarden!?! Überlegt mal, was das philosophisch und tierrechtlich gesehen bedeutet – Tiere, die Dinge aus reiner Lebenfreude tun!

Ja, und bei der Nahrungsbeschaffung können sie auch sehr clever sein und zu waschechten Fischern mutieren: Dieser Vogel lockt gerissen die Fische an, indem er Brotstücke ins Wasser tunkt und wartet ;)

Vielleicht hat der ein oder andere von euch schon den Papageien Einstein kennengelernt? Zugegeben: er ist dressiert. Aber mit einem unglaublichen Spektrum an Lautäußerungen: Hut ab! 




Read full story · Comments { 0 } · Januar 14, 2012 ·
Leben und Lieben, Video >>

Wir kannten uns einmal…

Noch etwas melancholisches am Abend, mit einer musikalischen Stilblüte.

Verlassen zu werden ist das eine. Das ist schlimm genug. Aber noch ärger wirds, wenn der andere dann einen nicht mehr kennen zu wollen scheint. Vorgibt, dich aus seinem Leben gestrichen zu haben, die Vergangenheit einfach ausgelöscht? Das schmerzt umso mehr, als dass man vielleicht von sich selbst dachte, den anderen zu kennen – und ihm das nimmer zugetraut hätte. Da landet man bei dem großen Wort: Enttäuschung. Welches ja nur eine grausame Wahrheit enthüllt: ent-täuscht werden kann nur derjenige, der vorher einer Täuschung aufgesessen war.

Zum Video: ein sehr schönes Cover von Walk off the earth, indem alle fünf doch tatsächlich eine einzige Gitarre spielen. Must Watch!

 




Read full story · Comments { 0 } · Januar 10, 2012 ·
Leben und Lieben, Video >>

Mit dem Leben im Fluss sein

Ich habe heute zwei meditative Videos für euch, für einen entspannenden Abend.

Sie erinnern mich daran, dass in und um uns immer Veränderung ist, der wir sanft nachspüren können. Alles ist im Fließen, im steten Wechsel von Werden, Sein und Vergehen. Und nicht vergessen: danach kommt wieder das Werden.

Das Leben verhält sich vielleicht so, wie die Jahreszeiten: im Frühling entsteht etwas Neues, ist voller Energie und Lebenslust. Im Sommer fühlst du die volle Pracht, die Wärme, die Geborgenheit; im Herbst kannst du die Früchte davon tragen – aber es ist auch die Zeit der Stürme, des Aufgewühltseins, der Umbrüche. Dann kommt der Winter und du kehrst in dich, um das Erlebte zu Durchdenken, sacken zu lassen, zu verdauen. Eine Zeit der Stille und inneren Einkehr. Du fühlst dich vielleicht leer und weißt nicht, wie es weiter gehen soll. Aber in dir, tief unter der Schneedecke in der Erde… liegt schon der Samen verborgen, der nicht allzubald zum Leben erweckt wird. Trotzig und strotzend: ich bin wieder da! Ein neues Leben, ein neuer Anfang!

Lass los, und du hast zwei Hände frei.

(chinesisches Sprichwort)


 




Read full story · Comments { 0 } · Januar 7, 2012 ·
Gesellschaft, Video >>

So, do you like the System?

Die Ungaren sind wütend – und haben mit Dorottya Karsay jetzt eine Stimme. Ihr MusikVideo greift seit Wochen in Ungarn um sich, aber ich bekomme jetzt erst Wind davon. Einmal geschaut und schon in den Bann genommen. Mensch, wir sind soviele, die etwas ändern wollen – und wir alle wollen, wie sie so schön singt:

I like it when everyone does what they are supposed to do
I like it when everyone takes their own responsibility
I like it when politicians don’t blame others for their own mistakes
I like it when they give us a chance to make a living
I like it when there is hope, there is intention and we act
I like it when no one takes to the streets, ‘cos there’s no need
I like it when I enjoy life with all of you
I like it when we leave all our fears behind

Bitte klickt im Video auf „cc – subtitles“ um die englische Übersetzung mitverfolgen zu können!

———

Nachtrag 07.01.

Durch Gabi, meine ungarische Namensvetterin, habe ich jetzt auch noch das Video entdeckt, welches die Ursachen des Protests kurz und bündig erläutert:




Read full story · Comments { 3 } · Januar 5, 2012 ·
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Tool: Einstellungen Datenfreigabe schnell & leicht ändern

Habt ihr noch einen Überblick darüber, welchen Anwendungen ihr welche Erlaubnis erteilt habt im Umgang mit euren privaten Daten? Der Weg hin zu diesen Einstellungsübersichten ist oft nicht leicht und schwer zu finden.

mypermissions.org schafft Abhilfe und mit einem Klick landest du auf der richtigen Seite. Ahh, ein guter Start ins Jahr, sich von all den alten Apps zu befreien! Also: Kontrolliere deine Freigaben jetzt gleich: schnell und einfach – es lohnt sich!

Ich hab mich mal erdreistet solche Apps zu löschen wie „Sende gutes Karma!“ und „Welcher Ossi-Name passt zu dir?“… und ich will hier gar nicht darüber spekulieren, wie diese Apps überhaupt in meine Liste gekommen sind :)




Read full story · Comments { 0 } · Januar 3, 2012 ·
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Top 10 der spirituellen Filme

Mir ist aufgefallen, dass in den letzten Jahren unglaublich viele Filme über Spiritualität produziert wurden. Das sind größtenteils esoterische Dokumentationen, die ein neues Zeitalter prophezeien. Bei meiner Recherche bin ich über den lustigen Begriff Popspiritual Movies gestolpert. Haha! Zeit, sie alle mal zusammenzufassen…

 

1. Ein neues Wir (2009, Deutschland)

Zugegeben, dieser Film passt nicht wirklich in die Reihe der nachfolgend gelisteten… weil er als einziger tatsächlich dokumentiert und nicht propagiert… Aber im weitesten Sinne passt er ja doch. Eine Freundin hat mir von diesem Film über Zehn ökologische Gemeinschaften und Ökodörfer in 8 Ländern Europas erzählt, und wohl alle Spielarten von Aussteigern vorstellt: sowohl kulinarische Spezialitäten als auch gesund-knackigen Gemüsesalat. Es ist interessant zu sehen, welches Grundthema jede Gemeinschaft jeweils in den Mittelpunkt stellt. Für die einen liegt der Schwerpunkt bei der Selbstversorgung, bei den anderen beim spirituellen Wachstum. Der Film ist ein Projekt von eurotopia, das auch als Buch existiert und darin hunderte von Gemeinschaften in Europa vorstellt.

 

2. One – der Film (2005, USA)

Als Laie in der Filmbranche ist Powers um die Welt gereist mit 20 Fragen zum Sinn des Lebens. Spirtuelle Lehrer werden ebenso befragt wie Leute von der Straße. Herausgekommen ist ONE – das (Film)Projekt. Er regt zum Nachdenken an, sich diesen Fragen selbst zu stellen. Auf der Website zum Film kann man sich sogar Schulmaterial herunterladen.

Hier gibt es den ganzen Film kostenlos zu sehen, mit anschließender Podiumsdiskussion.

ein paar von den 20 Fragen:

  1. Warum gibt es Armut und Leiden in der Welt?
  2. Wovor haben wir alle so große Angst?
  3. Wann ist Krieg gerechtfertigt?
  4. Was bedeutet es in der Gegenwart zu leben?
  5. Was hält Menschen davon ab, ihr gesamtes Potenzial zu leben?
  6. Sind wir alle eins?

3. What the bleep do we (k)now? (2004, USA)

Der Kracher unter den New-Age-Filmen, würde ich mal sagen. Seit dieser Doku gilt überall folgendes Schema: Lasst uns Wissenschaftler befragen, Leute vom Fach oder solche die sich dafür halten: und dann deren Antwort für bahre Münze nehmen. Denn die müssen es schließlich ja wissen. Bleep beschäftigte sich meines Wissens nach als erster Film mit der Frage danach, wie das Bewusstsein das Sein beeinflussen kann. Und versucht dabei moderne Wissenschaft, sprich die Quantenphysik und Neurologie miteinzubeziehen. Da wir als Laie davon aber keine Ahnung haben, wissen wir auch nicht, inwiefern da die Dinge überhaupt physikalisch korrekt dargestellt werden. Da empfehle ich doch für den Anfang die Leselektüre von Hawking: Das Universum in der Nussschale – der sanfte Einstieg in die Thematik, die unsere Gehirnkapazität zu sprengen droht.

Den Film in voller Länge online schauen.

 

4. What is Indigo Children

Kinder, die die Welt mit anderen Augen sehen und ganz bestimmte Gaben haben.

 

 


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5. The Secret (2006, USA)

Die meisten spirituellen Filme tauchen hin und wieder als „Full Movie“ im Internet auf, bevor sie wieder gelöscht werden. THE SECRET – FULL MOVIE ist derzeit auf Youtube einsehbar. Außerdem gibt es einen kleinen Zusammenschnitt, als Geschenk, das dich daran erinnern soll, wie einzigartig du bist.

Byrne ist bekannt für ihren esoterischen Film The Secret. Weil der Film soviel Erfolg hatte, schrieb sie vertiefend dazu das Buch Das Geheimnis über die Theorie des Gesetzes der Anziehung und Resonanz: wie wir mit unseren Gedanken die Realität beeinflussen. Es gibt ja das Sprichwort:

Pass auf, was du dir wünschst, es könnte Wirklichkeit werden.

Könnte es sein, dass durch deine Gedanken, durch die gezielte Aufmerksamkeit auf bestimmte Befürchtungen, du Schwingungen aussendest – die letztlich die Welt um dich verändern?

Das erinnert auch ein wenig an die Bücher von Mohr Bestellungen beim Universum – Ein Handbuch zur Wunscherfüllung und Murphys Die Macht ihres Unterbewusstseins und könnte auch unter der Überschrift „Positives Denken“ zusammengefasst werden. Mir fallen viele Sachen aus meinem eigenen Leben ein, bei denen ich spüre, dass an dem ganzen Zauber etwas wahres dran ist – manche Zufälle kommen doch wirklich nur allzu gelegen. Allerdings fällt es mir schwer, das Ganze als ein unumstößliches Gesetz anzuerkennen oder an eine uneingeschränkte MACHT von Gedanken glauben zu wollen. Wieviele Menschen befinden sich in gelinde gesagt misslichen Lagen, durch Schicksalsschläge an den Abgrund geschleudert: und nun sollen sie einfach positiv denken, Wünsche aussenden und alles wird gut? Dann fehlt nicht viel zu der verheerenden Einstellung, dass, wenn alle ihres eigenen Glückes Schmiedes sind, auch für sein Unglück dann ein jeder vollkommen allein zuständig und verantwortlich ist: hättest du mal nicht so negative Gedanken gehabt, dann würde es dir jetzt besser gehen. Ich glaube nicht, dass man so die Welt retten kann – oder den Menschen helfen.

 

6. Die Gabe (2010, USA)

Lichtenstein erzählt in seinem Film Die Gabe – Warum wir hier sind von seiner Suche nach einer ihm ureigenen Fähigkeit, mit der er sein Leben und die Welt bereichern will – und ermutigt die Zuschauer auch in sich selbst nach ihrer einzigartigen Gabe zu forschen. Und damit ein erfüllteres, glücklicheres Leben zu führen. Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass Lichtenstein selbst gerne im Rampenlicht steht. Dann hätte er den Film doch auch nennen können: Demian auf dem Weg zu sich selbst. So versucht er aber seine eigene Lebensgeschichte als für jeden gehbaren Weg umzumodeln.

 

7. Mitgefühl, Weisheit und Humor (Sogyal Rinpoche)

Filme über den Buddhismus gibt es viele – und meistens geht es um den Dalai Lama. Ein weiterer bekannter spiritueller Lehrer ist Sogyal Rinpoche. Wie alle weisen Menschen, hat er eine große Prise Humor in seinen Lehren.

 

8. Das Geheimnis der Bäume

Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Filme ist der über das Geheimnis der Bäume. Ich denke das liegt einfach daran, dass wir im Grunde uns alle wieder zurück in die Natur sehnen – wo wir eigentlich herkommen! Dass wir Bäume bewundern, mit ihrer Erhabenheit und den tiefen Wurzeln, die so unerschütterlich sind!

 

9. Staya Erusa

Staya Erusa – Finde die Wahrheit ist ein Film von Uri Geller und beschäftigt sich mit Reinkarnation, Bewusstsein und paranormalen Phänomenen. Ich muss zugeben, der Trailer schreckt mich ja doch doch mehr als ab. Warum müssen diese Filme immer so effektheischerisch aufgemacht werden? Ein bisschen so, wie als wollten die Dogmatiker ihre Schäfchen in die Kirche locken: was damals in der Bibel geschrieben stehend ausreichte, braucht heute das ganze Universum mit Specialeffects, die beeindrucken oder… manipulieren sollen?

 

10. FINDE DICH

Was haben Helden mit uns gemeinsam? Zeit, ein wenig in der Mythologie zu forschen. Der Dokumentarfilm geht dem Prinzip der Heldenreise auf den Grund. Mach dich auf, Held zu werden! Es geht darum, die eigenen Ängste anzuschauen und für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen.

 

weitere bekannte spirituelle Filme

 

Inspirierende Kinofilme – Spirituelle Spielfilme

Und es gibt sie auch, die Filme, die uns Erkenntnisse bescheren und bei denen wir eine Gänsehaut bekommen, weil die tieferen Schichten unseres Seins angesprochen werden.

 

Pfad des friedvollen Kriegers – Peaceful Warrior

Was passiert, wenn dein Leben auf einmal nicht mehr das ist, was es war? Wenn dir ein Leid geschieht, du einen Unfall baust und dein Schicksal verfluchst? Alles Leiden kann auch als Pfad des spirituellen Weges betrachtet werden. Der Film ist vielleicht angelehnt an das Buch von Milman, hat aber inhaltlich nichts damit zu tun.

 

Leben des Tiger Pi – auf einem Boot

Ein Film wie kein anderer ist der über die seltsame Freundschaft zwischen einem Jungen und dem gefährlichen Tiger, und beide sitzen sie auf einem Boot fest. Schiffbruch mit Tiger?! Wichtig ist, den Film aus der Perspektive zu schauen, den symbolischen Charakter der Geschichte zu verstehen. Wer oder was in dir ist der Tiger, der dich zerfleischen würde, den du bändigen lernen musst, der immer ein bisschen wild bleibt – mit dem du am Ende Freundschaft schließen kannst?

 

 

Frühling, Sommer, Herbst, Winter – und wieder Frühling!

Wer sich darauf einlässt, kann einen TATSÄCHLICHEN tiefen, wunderbaren spirituellen Film schauen. Ein Junge wird an den einsamsten und friedlichsten Ort gebracht, wie man ihn sich vorstellen kann. Zu seinem Meister. Hier lernt er das ganze Leben lang, und muss sehr vielem entsagen. Nicht jeder kann ins Kloster gehen oder auf einen heiligen Tempel – aber das Leben um uns bietet verschiedene Meister, die dir helfen, deinen Weg zu finden! Für diesen sanften Film von Kim Ki-Duk braucht man Zeit. Nichts für New Age „eben mal noch schnell erleuchtet werden“-Hypertisten :) Es geht um den ewigen Kreislauf des Lebens: beginnen, sein, sehnen leiden lernen, sterben. „We come come we come again, we go go we go again, we die die we die again – to be born born reborn again!“

 

weitere bekannte spirituelle Kinofilme

  • Der Grüne Planet
  • Prophezeiungen der Celestine

 

 

Foto: Hartwig




Read full story · Comments { 51 } · Januar 3, 2012 ·
Bild am Montag, Leben und Lieben >>

Bild am Montag: Freilicht.

Obwohl vorerst nur zum Hofgang freigelassen, überschlagen sich die kleinen Lichter vor Freude und Freiheit. Ein Hoch auf die Glühwürmchen!

Quelle: Carl A.




Read full story · Comments { 0 } · Januar 2, 2012 ·
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