Tag Archives | leben
Dies und Das, Leben und Lieben >>

Gracias, liebes Leben danke.

Durch das Internet, durch Facebook und Youtube erfahren wir aus dem Leben von Menschen die wir sonst wohl nie kennengelernt haben. Da ist zB diese junge Frau die seit ihrer Geburt taub ist und mit 29 Jahren das Wunder der Technik erfährt und HÖREN kann. Und zwar ihre eigene Stimme. (das haut sie glatt um)

… ich bin so dankbar für meine Ohren, mit denen ich die Vögel hören kann und den Gesang zur Gitarre, Lieder in meinem Ohr und die Stimme und das Lachen der Menschen, die ich liebe…

 

... weiterlesen · noch keine Kommentare · April 17, 2012 ·
Leben und Lieben, Video >>

Das Universum in uns.

Ist dir aufgefallen, dass all die Sterne da oben ein Teil von dir sind?
Du bist in ihnen – in diesem fantastischen, nicht greifbaren, wunderbaren Universum. Du gehörst dazu!

Und besser noch: Das Universum ist auch in dir, denn wir sind aus Sternenstaub gemacht.

... weiterlesen · noch keine Kommentare · März 26, 2012 ·
Dies und Das, Leben und Lieben >>

Seinen Traum verwirklichen – mit eigenen Händen etwas schaffen!

Ich bin gerade über die eine kleine Kurz-Dokuserie “Made by Hand” gestoßen und freue mich über die Portraits von Menschen, die ihren ganz persönlichen Weg gehen. Der neueste Film handelt von einer Imkerin, die am Rand einer Großstadt Bienen züchtet.

Es ist für mich total inspirierend zu sehen, wie sie mit der ganzen Leidenschaft “ihre eigene Religion” lebt. Das lässt mich wünschen eines Tages vielleicht genau DIE eine Sache zu finden, für die ich geboren bin, eine Aufgabe, die mich ganz ausfüllt und glücklich macht.

Welchen Traum hast du, den du leben willst?

Was flüstert dir das Leben nachts im Traum zu?

Wonach sehnt sich deine Seele?

 

... weiterlesen · noch keine Kommentare · März 26, 2012 ·
Alternativ Wohnen, Video >>

Auf kleinstem Raum leben

Da ich selbst in einem Zugwaggon lebe, kann ich mir vorstellen, wie es sich anfühlen muss in einem “Tiny House” zu leben. Die Bewegung der kleinen Häuser hat zum Ziel Menschen zu ermöglichen, mit ihren eigenen Händen ein winziges Haus zu bauen, in dem alles enthalten ist, was wirklich notwendig ist – und alle anderen Dinge als überflüssig angesehen werden, von denen man sich leichten Herzens trennen kann.

Da ist also ein Raum, unterteilt in Küchenzeile, Sitzecke. Mit einer Nassraum-Kabine. Und eine Leiter führt ins Schlafgemach, sprich zum Hochbett. Fertig.

 

 

Foto: Wikipedia (Tammy Strobel)  (links, rechts)

 

Foto: Tammy Strobel (links, rechts)

 

In ihrem Ansinnen kommt mir die Idee des Tiny Houses sehr nahe: sich von unnötigem Ballast befreien und schauen, was man wirklich zum Leben braucht und was einen nicht doch eher belastet. Wieso alles aufheben und sammeln und von Umzug zu Umzug mit sich mitschleppen? Ich glaube, wenn ich weniger Kram habe, habe ich die Chance mich mehr auf das Wesentliche zu konzentrieren.

 

 

Webadressen für weitere Infos und Beispiele:

 

 

... weiterlesen · noch keine Kommentare · März 17, 2012 ·
Leben und Lieben >>

Wenn heute die letzte Möglichkeit wäre…

… jemandem den du magst, es auch zu zeigen?

… ein Problem zur Sprache zu bringen, bevor es zu spät ist?

… ans Meer zu fahren und die Nase in den Wind zu halten?

… überhaupt zu leben?

DANN würde ich vermutlich zuerst einmal resignieren, weil die Liste der Dinge, die ich tun möchte nicht gerade kurz ist (ein Glück!) Und klar, vermutlich würde ich dann Prioritäten setzen. Michael vom Experiment Selbstversorgung hat aber ganz Recht, wenn er meint, dass die Frage: “Was würdest du tun, wenn dies dein letzter Tag wäre?” zu kurz gedacht ist und spricht sich dafür aus, die letzten zehn Jahre nach ihrer Sinnhaftigkeit zu beleuchten: “Würdest Du rückblickend manche Dinge anders machen? Gibt es Prioritäten, die Du anders setzen würdest? Genug Erfüllung im Leben gehabt? Genug Zeit für wichtige Menschen?” - um dann anschließend die nächsten 10 Jahre anders zu gestalten. Denn nützt dir ein letzter (aus)gelebter Tag im Leben etwas, wenn der Rest nicht zufrieden macht?

Ich vermute, dass nur wenige Menschen tatsächlich ein carpe diem leben können und ich persönlich möchte mir auch die Freiheit bewahren, an ein Morgen glauben zu dürfen.

Wichtig ist nur, zu erkennen, dass die Gegenwart JETZT geschieht; dass in diesem Moment das ist, was man Leben nennt. Einmal mehr aufhorchen und die Welt um einen herum richtig wahrnehmen, die Schönheit wertzuschätzen und sich Raum für Dankbarkeit geben: das lässt einen Möglichkeiten wahrnehmen, die man vorher vielleicht gar nicht bemerkte.

 

Foto: Priscila Tonon Ramos 

 

... weiterlesen · { 2 } Kommentare · Dezember 20, 2011 ·
Leben und Lieben, Lesestoff >>

Ist Liebe nicht einfach?

Wenn ich manchmal im Trubel der Gefühle und gewälzten Probleme unterzugehen drohe, schimpfe ich mit mir und wünsche mir, mich fernab der Welt mit dem eigentlichen, dem höheren Sein zu beschäftigen… ganz in Mediation und dem All-Sein aufzugehen: Und damit die kleinen weltlichen Probleme hinter mir zu lassen. Doch dann denke ich häufig an Narziß und Goldmund und die Weisheit Hermann Hesses tröstet mich. Er schreibt:

Kein Zweifel: vom Kloster aus, von der Vernunft und Moral aus gesehen war sein eignes Leben besser, es war richtiger, steter geordneter und vorbildlicher… es war sehr viel reiner und besser als das Leben eines Künstlers, Vagabunden und Weiberverführers.

Aber … war der Mensch wirklich dazu geschaffen, ein geregeltes Leben zu führen, dessen Stunden und Verrichtungen die Betglocken anzeigten?

War er nicht von Gott geschaffen mit Sinnen und Trieben, mit blutigen Dunkelheiten, mit der Fähigkeit zur Sünde, zur Lust, zur Verweifelung?

Ja, und es war vielleicht wirklich nicht bloß kindlicher und menschlicher ein Goldmundleben zu führen: es war am Ende wohl auch mutiger und größer, sich dem grausamen Strom und Wirrwarr zu überlassen, Sünden zu begehen und ihre bittren Folgen auf sich zu nehmen – statt abseits der Welt mit gewaschenen Händen ein sauberes Leben zu führen, sich einen schönen Gedankengarten voll Harmonie anzulegen und zwischen seinen behüteten Beeten sündelos zu wandeln.

Und auch zu dieser Frage hat mir Terzanis Das Ende ist mein Anfang jetzt wieder eine Antwort gegeben. Nach 3 Jahren im Himalaya beim weisen Alten hat er  das Weite gesucht, und ist zurück zu Heim & Herd, sprich zur Familie gegangen, um seinen letzten Weg gemeinsam mit seiner Frau zu begehen: warum sich von all dem Weltlichen lösen? Wozu? Ich BIN doch im Weltlichen, außerhalb davon sein, kann ich noch lange genug.

Zu begreifen, dass das Weltliche nur „kleine“ Probleme sind, die dem Kosmos oder der Natur gleichgültig sind… ist für mich nicht Grund genug, das alles hinter mir zu lassen. Regen UND Sonnenschein, die Wechsel im Leben, die Aufs und Abs  sind doch spannend! Aufregend! LEBENDIG!

Es hat sein Gutes, hin und wieder von oben rauf zu schauen, die Perspektive zu wechseln. Das All-Sein zu begreifen oder besser noch „zu streifen“ hilft dann, sich nicht im Gewirr von Gefühlen und Menschsein zu verlieren; im Gegenteil: dankbar dafür sein. Dazu bin ich doch hier: um zu lieben und leben, mit all den Facetten!

 

... weiterlesen · noch keine Kommentare · Dezember 20, 2011 ·
04.10.2012 mondamo.de | Kontakt