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Gracias, liebes Leben danke.

Durch das Internet, durch Facebook und Youtube erfahren wir aus dem Leben von Menschen die wir sonst wohl nie kennengelernt haben. Da ist zB diese junge Frau die seit ihrer Geburt taub ist und mit 29 Jahren das Wunder der Technik erfährt und HÖREN kann. Und zwar ihre eigene Stimme. (das haut sie glatt um)

… ich bin so dankbar für meine Ohren, mit denen ich die Vögel hören kann und den Gesang zur Gitarre, Lieder in meinem Ohr und die Stimme und das Lachen der Menschen, die ich liebe…

 




Read full story · Comments { 0 } · April 17, 2012 ·
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Das Universum in uns.

Ist dir aufgefallen, dass all die Sterne da oben ein Teil von dir sind?
Du bist in ihnen – in diesem fantastischen, nicht greifbaren, wunderbaren Universum. Du gehörst dazu!

Und besser noch: Das Universum ist auch in dir, denn wir sind aus Sternenstaub gemacht.




Read full story · Comments { 0 } · März 26, 2012 ·
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Seinen Traum verwirklichen – mit eigenen Händen etwas schaffen!

Ich bin gerade über die eine kleine Kurz-Dokuserie „Made by Hand“ gestoßen und freue mich über die Portraits von Menschen, die ihren ganz persönlichen Weg gehen. Der neueste Film handelt von einer Imkerin, die am Rand einer Großstadt Bienen züchtet.

Es ist für mich total inspirierend zu sehen, wie sie mit der ganzen Leidenschaft „ihre eigene Religion“ lebt. Das lässt mich wünschen eines Tages vielleicht genau DIE eine Sache zu finden, für die ich geboren bin, eine Aufgabe, die mich ganz ausfüllt und glücklich macht.

Welchen Traum hast du, den du leben willst?

Was flüstert dir das Leben nachts im Traum zu?

Wonach sehnt sich deine Seele?

 




Read full story · Comments { 2 } · März 26, 2012 ·
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Das tun, was mein Herz zum Lachen bringt

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwickeln. Heute mache ich nur, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunter zog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das gesunden Egoismus, aber heute weiß ich, das ist Selbstliebe.

(Charlie Chaplin)

 

Foto: Petr Novák, Wikipedia




Read full story · Comments { 1 } · März 7, 2012 ·
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Wir kannten uns einmal…

Noch etwas melancholisches am Abend, mit einer musikalischen Stilblüte.

Verlassen zu werden ist das eine. Das ist schlimm genug. Aber noch ärger wirds, wenn der andere dann einen nicht mehr kennen zu wollen scheint. Vorgibt, dich aus seinem Leben gestrichen zu haben, die Vergangenheit einfach ausgelöscht? Das schmerzt umso mehr, als dass man vielleicht von sich selbst dachte, den anderen zu kennen – und ihm das nimmer zugetraut hätte. Da landet man bei dem großen Wort: Enttäuschung. Welches ja nur eine grausame Wahrheit enthüllt: ent-täuscht werden kann nur derjenige, der vorher einer Täuschung aufgesessen war.

Zum Video: ein sehr schönes Cover von Walk off the earth, indem alle fünf doch tatsächlich eine einzige Gitarre spielen. Must Watch!

 




Read full story · Comments { 0 } · Januar 10, 2012 ·
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Mit dem Leben im Fluss sein

Ich habe heute zwei meditative Videos für euch, für einen entspannenden Abend.

Sie erinnern mich daran, dass in und um uns immer Veränderung ist, der wir sanft nachspüren können. Alles ist im Fließen, im steten Wechsel von Werden, Sein und Vergehen. Und nicht vergessen: danach kommt wieder das Werden.

Das Leben verhält sich vielleicht so, wie die Jahreszeiten: im Frühling entsteht etwas Neues, ist voller Energie und Lebenslust. Im Sommer fühlst du die volle Pracht, die Wärme, die Geborgenheit; im Herbst kannst du die Früchte davon tragen – aber es ist auch die Zeit der Stürme, des Aufgewühltseins, der Umbrüche. Dann kommt der Winter und du kehrst in dich, um das Erlebte zu Durchdenken, sacken zu lassen, zu verdauen. Eine Zeit der Stille und inneren Einkehr. Du fühlst dich vielleicht leer und weißt nicht, wie es weiter gehen soll. Aber in dir, tief unter der Schneedecke in der Erde… liegt schon der Samen verborgen, der nicht allzubald zum Leben erweckt wird. Trotzig und strotzend: ich bin wieder da! Ein neues Leben, ein neuer Anfang!

Lass los, und du hast zwei Hände frei.

(chinesisches Sprichwort)


 




Read full story · Comments { 0 } · Januar 7, 2012 ·
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Top 10 der spirituellen Filme

Mir ist aufgefallen, dass in den letzten Jahren unglaublich viele Filme über Spiritualität produziert wurden. Das sind größtenteils esoterische Dokumentationen, die ein neues Zeitalter prophezeien. Bei meiner Recherche bin ich über den lustigen Begriff Popspiritual Movies gestolpert. Haha! Zeit, sie alle mal zusammenzufassen…

 

1. Ein neues Wir (2009, Deutschland)

Zugegeben, dieser Film passt nicht wirklich in die Reihe der nachfolgend gelisteten… weil er als einziger tatsächlich dokumentiert und nicht propagiert… Aber im weitesten Sinne passt er ja doch. Eine Freundin hat mir von diesem Film über Zehn ökologische Gemeinschaften und Ökodörfer in 8 Ländern Europas erzählt, und wohl alle Spielarten von Aussteigern vorstellt: sowohl kulinarische Spezialitäten als auch gesund-knackigen Gemüsesalat. Es ist interessant zu sehen, welches Grundthema jede Gemeinschaft jeweils in den Mittelpunkt stellt. Für die einen liegt der Schwerpunkt bei der Selbstversorgung, bei den anderen beim spirituellen Wachstum. Der Film ist ein Projekt von eurotopia, das auch als Buch existiert und darin hunderte von Gemeinschaften in Europa vorstellt.

 

2. One – der Film (2005, USA)

Als Laie in der Filmbranche ist Powers um die Welt gereist mit 20 Fragen zum Sinn des Lebens. Spirtuelle Lehrer werden ebenso befragt wie Leute von der Straße. Herausgekommen ist ONE – das (Film)Projekt. Er regt zum Nachdenken an, sich diesen Fragen selbst zu stellen. Auf der Website zum Film kann man sich sogar Schulmaterial herunterladen.

Hier gibt es den ganzen Film kostenlos zu sehen, mit anschließender Podiumsdiskussion.

ein paar von den 20 Fragen:

  1. Warum gibt es Armut und Leiden in der Welt?
  2. Wovor haben wir alle so große Angst?
  3. Wann ist Krieg gerechtfertigt?
  4. Was bedeutet es in der Gegenwart zu leben?
  5. Was hält Menschen davon ab, ihr gesamtes Potenzial zu leben?
  6. Sind wir alle eins?

3. What the bleep do we (k)now? (2004, USA)

Der Kracher unter den New-Age-Filmen, würde ich mal sagen. Seit dieser Doku gilt überall folgendes Schema: Lasst uns Wissenschaftler befragen, Leute vom Fach oder solche die sich dafür halten: und dann deren Antwort für bahre Münze nehmen. Denn die müssen es schließlich ja wissen. Bleep beschäftigte sich meines Wissens nach als erster Film mit der Frage danach, wie das Bewusstsein das Sein beeinflussen kann. Und versucht dabei moderne Wissenschaft, sprich die Quantenphysik und Neurologie miteinzubeziehen. Da wir als Laie davon aber keine Ahnung haben, wissen wir auch nicht, inwiefern da die Dinge überhaupt physikalisch korrekt dargestellt werden. Da empfehle ich doch für den Anfang die Leselektüre von Hawking: Das Universum in der Nussschale – der sanfte Einstieg in die Thematik, die unsere Gehirnkapazität zu sprengen droht.

Den Film in voller Länge online schauen.

 

4. What is Indigo Children

Kinder, die die Welt mit anderen Augen sehen und ganz bestimmte Gaben haben.

 

 


reisen-panik-tippsIn dir hörst du den Ruf nach Abenteuer… aber du hast Angst? Dann ist mein Buch Reiseführer für Angsthasen genau das Richtige für dich!


5. The Secret (2006, USA)

Die meisten spirituellen Filme tauchen hin und wieder als „Full Movie“ im Internet auf, bevor sie wieder gelöscht werden. THE SECRET – FULL MOVIE ist derzeit auf Youtube einsehbar. Außerdem gibt es einen kleinen Zusammenschnitt, als Geschenk, das dich daran erinnern soll, wie einzigartig du bist.

Byrne ist bekannt für ihren esoterischen Film The Secret. Weil der Film soviel Erfolg hatte, schrieb sie vertiefend dazu das Buch Das Geheimnis über die Theorie des Gesetzes der Anziehung und Resonanz: wie wir mit unseren Gedanken die Realität beeinflussen. Es gibt ja das Sprichwort:

Pass auf, was du dir wünschst, es könnte Wirklichkeit werden.

Könnte es sein, dass durch deine Gedanken, durch die gezielte Aufmerksamkeit auf bestimmte Befürchtungen, du Schwingungen aussendest – die letztlich die Welt um dich verändern?

Das erinnert auch ein wenig an die Bücher von Mohr Bestellungen beim Universum – Ein Handbuch zur Wunscherfüllung und Murphys Die Macht ihres Unterbewusstseins und könnte auch unter der Überschrift „Positives Denken“ zusammengefasst werden. Mir fallen viele Sachen aus meinem eigenen Leben ein, bei denen ich spüre, dass an dem ganzen Zauber etwas wahres dran ist – manche Zufälle kommen doch wirklich nur allzu gelegen. Allerdings fällt es mir schwer, das Ganze als ein unumstößliches Gesetz anzuerkennen oder an eine uneingeschränkte MACHT von Gedanken glauben zu wollen. Wieviele Menschen befinden sich in gelinde gesagt misslichen Lagen, durch Schicksalsschläge an den Abgrund geschleudert: und nun sollen sie einfach positiv denken, Wünsche aussenden und alles wird gut? Dann fehlt nicht viel zu der verheerenden Einstellung, dass, wenn alle ihres eigenen Glückes Schmiedes sind, auch für sein Unglück dann ein jeder vollkommen allein zuständig und verantwortlich ist: hättest du mal nicht so negative Gedanken gehabt, dann würde es dir jetzt besser gehen. Ich glaube nicht, dass man so die Welt retten kann – oder den Menschen helfen.

 

6. Die Gabe (2010, USA)

Lichtenstein erzählt in seinem Film Die Gabe – Warum wir hier sind von seiner Suche nach einer ihm ureigenen Fähigkeit, mit der er sein Leben und die Welt bereichern will – und ermutigt die Zuschauer auch in sich selbst nach ihrer einzigartigen Gabe zu forschen. Und damit ein erfüllteres, glücklicheres Leben zu führen. Leider werde ich das Gefühl nicht los, dass Lichtenstein selbst gerne im Rampenlicht steht. Dann hätte er den Film doch auch nennen können: Demian auf dem Weg zu sich selbst. So versucht er aber seine eigene Lebensgeschichte als für jeden gehbaren Weg umzumodeln.

 

7. Mitgefühl, Weisheit und Humor (Sogyal Rinpoche)

Filme über den Buddhismus gibt es viele – und meistens geht es um den Dalai Lama. Ein weiterer bekannter spiritueller Lehrer ist Sogyal Rinpoche. Wie alle weisen Menschen, hat er eine große Prise Humor in seinen Lehren.

 

8. Das Geheimnis der Bäume

Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Filme ist der über das Geheimnis der Bäume. Ich denke das liegt einfach daran, dass wir im Grunde uns alle wieder zurück in die Natur sehnen – wo wir eigentlich herkommen! Dass wir Bäume bewundern, mit ihrer Erhabenheit und den tiefen Wurzeln, die so unerschütterlich sind!

 

9. Staya Erusa

Staya Erusa – Finde die Wahrheit ist ein Film von Uri Geller und beschäftigt sich mit Reinkarnation, Bewusstsein und paranormalen Phänomenen. Ich muss zugeben, der Trailer schreckt mich ja doch doch mehr als ab. Warum müssen diese Filme immer so effektheischerisch aufgemacht werden? Ein bisschen so, wie als wollten die Dogmatiker ihre Schäfchen in die Kirche locken: was damals in der Bibel geschrieben stehend ausreichte, braucht heute das ganze Universum mit Specialeffects, die beeindrucken oder… manipulieren sollen?

 

10. FINDE DICH

Was haben Helden mit uns gemeinsam? Zeit, ein wenig in der Mythologie zu forschen. Der Dokumentarfilm geht dem Prinzip der Heldenreise auf den Grund. Mach dich auf, Held zu werden! Es geht darum, die eigenen Ängste anzuschauen und für das eigene Leben Verantwortung zu übernehmen.

 

weitere bekannte spirituelle Filme

 

Inspirierende Kinofilme – Spirituelle Spielfilme

Und es gibt sie auch, die Filme, die uns Erkenntnisse bescheren und bei denen wir eine Gänsehaut bekommen, weil die tieferen Schichten unseres Seins angesprochen werden.

 

Pfad des friedvollen Kriegers – Peaceful Warrior

Was passiert, wenn dein Leben auf einmal nicht mehr das ist, was es war? Wenn dir ein Leid geschieht, du einen Unfall baust und dein Schicksal verfluchst? Alles Leiden kann auch als Pfad des spirituellen Weges betrachtet werden. Der Film ist vielleicht angelehnt an das Buch von Milman, hat aber inhaltlich nichts damit zu tun.

 

Leben des Tiger Pi – auf einem Boot

Ein Film wie kein anderer ist der über die seltsame Freundschaft zwischen einem Jungen und dem gefährlichen Tiger, und beide sitzen sie auf einem Boot fest. Schiffbruch mit Tiger?! Wichtig ist, den Film aus der Perspektive zu schauen, den symbolischen Charakter der Geschichte zu verstehen. Wer oder was in dir ist der Tiger, der dich zerfleischen würde, den du bändigen lernen musst, der immer ein bisschen wild bleibt – mit dem du am Ende Freundschaft schließen kannst?

 

 

Frühling, Sommer, Herbst, Winter – und wieder Frühling!

Wer sich darauf einlässt, kann einen TATSÄCHLICHEN tiefen, wunderbaren spirituellen Film schauen. Ein Junge wird an den einsamsten und friedlichsten Ort gebracht, wie man ihn sich vorstellen kann. Zu seinem Meister. Hier lernt er das ganze Leben lang, und muss sehr vielem entsagen. Nicht jeder kann ins Kloster gehen oder auf einen heiligen Tempel – aber das Leben um uns bietet verschiedene Meister, die dir helfen, deinen Weg zu finden! Für diesen sanften Film von Kim Ki-Duk braucht man Zeit. Nichts für New Age „eben mal noch schnell erleuchtet werden“-Hypertisten :) Es geht um den ewigen Kreislauf des Lebens: beginnen, sein, sehnen leiden lernen, sterben. „We come come we come again, we go go we go again, we die die we die again – to be born born reborn again!“

 

weitere bekannte spirituelle Kinofilme

  • Der Grüne Planet
  • Prophezeiungen der Celestine

 

 

Foto: Hartwig




Read full story · Comments { 50 } · Januar 3, 2012 ·
Bild am Montag, Leben und Lieben >>

Bild am Montag: Freilicht.

Obwohl vorerst nur zum Hofgang freigelassen, überschlagen sich die kleinen Lichter vor Freude und Freiheit. Ein Hoch auf die Glühwürmchen!

Quelle: Carl A.




Read full story · Comments { 0 } · Januar 2, 2012 ·
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Neujahrsgeschenk: Power of Compassion

Für das neue Jahr habe ich mir ein kleines Geschenk für euch ausgedacht.

Angeregt durch Salzbergs The Force of Kindness habe ich mir mit der Zeit eine eigene Version der Meditation über Güte, Mitgefühl und Liebe zugelegt. Ich denke jeder kann sie seinen eigenen Vorstellungen gemäß anpassen.

Es geht darum, die Liebe für sich selbst und andere in sich zu kultivieren. Ihr Raum zu geben, sich zu entfalten und sich Zeit zu nehmen, sie wahrzunehmen und zu pflegen.

Sie ist in verschiedene Absätze gegliedert. Wenn du sie praktizieren willst, gehe schrittweise vor: nach einer Zeit der Stille und Einkehr beginne dir die Sätze des ersten Abschnittes zu sprechen, solange zu wiederholen, bis du ganz mit ihnen einverstanden bist. Dann gehe zur nächsten Strophe. Der erste Teil lässt dich mit dir selbst einfühlen. Danach denkst du an einen Menschen den du gerne hast und dessen Wohlergehen dir wichtig ist. Im nächsten Schritt übst du dich im Mitgefühl für jemanden, der keinerlei Widerstand aber auch keine Freude in dir weckt (zB die Postbotin). Erst danach pickst du dir jemanden raus, auf den du gerade wütend bist oder den du nicht leiden kannst. Wenn du merkst, dass sich diese Zeilen noch nicht gut anfühlen, oder dir unglaubwürdig vorkommen, bist du noch nicht bereit für diese Stufe. Also gehe zur vorherigen Strophe zurück und übe hier weiter. Es ist wichtig, die Sätze langsam, bedacht und aus vollem Herzen zu sagen. Sprich sie so, dass die Bedeutung des Satzes bei dir ankommt.

Bei mir merke ich, dass ich das was ich sage, auch so meine, daran, dass mir ein leises Lächeln um die Lippen spielt. Ich freue mich dann an der Vorstellung: dass jemand an den ich denke glücklich ist, dass ich froh und leicht durchs Leben hüpfe.

Ich habe diese Meditation heute für euch gesprochen und mit Musik unterlegt. Ihr könnt gerne mit mir gemeinsam Mitgefühl und Liebe üben –  das ganze nächste Jahr! :)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Möge ich glücklich sein.

Möge ich frei sein von Kummer und Leid.

Möge ich in Frieden leben.

Möge ich gesund sein.

Möge ich froh und leicht durchs Leben gehen.

 

Mögest du glücklich sein.

Mögest du frei sein von Kummer oder Leid.

Mögest du gesund sein und in Frieden leben.

Mögest du dem Leben gelassen begegnen.

Mögest du fröhlich und leicht durchs Leben gehen.

 

Möge die Frau, die so unfreundlich war, glücklich sein.

Möge sie frei sein von Kummer, frei von Leid.

Möge das Leben ihr in seiner sanftesten Form begegnen.

Möge sie voller Gelassenheit sein.

Möge sie glücklich sein.

 

Mögen alle Menschen glücklich sein.

Mögen sie frei sein von Kummer und Leid.

Mögen sie froh und leicht durchs Leben gehen.

Mögen sie in Frieden leben.

Mögen ihre Herzen offen sein für all das Schöne und für die Liebe.

 

Foto: Peter From

 




Read full story · Comments { 0 } · Dezember 31, 2011 ·
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Von Herzen schenken..

.. fällt diesem Mädchen sehr leicht. Kinder haben eine sehr berührend einfache Art die Welt zu sehen; und sie wieder in Ordnung rücken zu wollen.




Read full story · Comments { 0 } · Dezember 26, 2011 ·
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Lieber glücklich oder froh?

Heute morgen ließ ich mich von Tamaro fesseln. Ich blieb im kuschelig warmen Bett und schmökerte in Geh wohin dein Herz dich trägt. Dabei stieß ich auf folgende Zeilen, die noch sehr in mir nachklingen:

Mein Vater und meine Mutter ließen keine Gelegenheit aus, um mir meine Singgewohnheit vorzuwerfen. Einmal beim Mittagessen bekam ich sogar eine Ohrfeige – weil mir ein „Trallala“ herausgerutscht war. „Bei Tisch singt man nicht“, hatte mein Vater gedonnert. Ich weinte und sagte immer wieder unter Tränen: „Aber es singt in mir.“ […] Ganz allmählich ist die Musik verstummt, und mit ihr das Gefühl tiefer Freude, das mich in den ersten Jahren begleitet hatte.

Der Freude habe ich am allermeisten nachgetrauert, weißt du. Später bin ich auch glücklich gewesen, gewiss, aber das Glück verhält sich zur Freude wie eine elektrische Lampe zur Sonne. Das Glück hat immer einen Gegenstand, man ist über etwas glücklich, es ist ein Gefühl, dessen Auftreten von etwas Äußerem abhängt. Die Freude dagegen […] kommt ohne jeden ersichtlichen Grund über dich, sie gleich in ihrem Wesen der Sonne, leuchtet dank der Verbrennung ihres eigenen Herzens.

Wir rennen immer dem Glück hinterher, von einem Glücksmoment zum nächsten… und sicher: Glücksmomente sind wunderschön. Und doch ist da die Sehnsucht in mir, nach einer Unbeschwertheit und Gelassenheit, nach einer tiefen gelebten Fröhlichkeit. Sich des Lebens freuen, das ist für mich eine Haltung dem Leben gegenüber: voll Dankbarkeit, Liebe und Wertschätzung.

Ich bin ganz glücklich darüber, dass ich den Nachnamen Finck trage: wie der Vogel. In einem Wörtbuch über die Herkunft von Familiennamen fand ich heraus, dass die Finken diejenigen Leute waren, die als fröhlich pfeifende Wandergesellen durchs Land zogen. Jetzt liegt es nur noch an mir, meine genetische Programmierung zu entfalten :)

Foto: LoveFusion Photography

 




Read full story · Comments { 0 } · Dezember 23, 2011 ·
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Wenn heute die letzte Möglichkeit wäre…

… jemandem den du magst, es auch zu zeigen?

… ein Problem zur Sprache zu bringen, bevor es zu spät ist?

… ans Meer zu fahren und die Nase in den Wind zu halten?

… überhaupt zu leben?

DANN würde ich vermutlich zuerst einmal resignieren, weil die Liste der Dinge, die ich tun möchte nicht gerade kurz ist (ein Glück!) Und klar, vermutlich würde ich dann Prioritäten setzen. Michael vom Experiment Selbstversorgung hat aber ganz Recht, wenn er meint, dass die Frage: „Was würdest du tun, wenn dies dein letzter Tag wäre?“ zu kurz gedacht ist und spricht sich dafür aus, die letzten zehn Jahre nach ihrer Sinnhaftigkeit zu beleuchten: „Würdest Du rückblickend manche Dinge anders machen? Gibt es Prioritäten, die Du anders setzen würdest? Genug Erfüllung im Leben gehabt? Genug Zeit für wichtige Menschen?“ – um dann anschließend die nächsten 10 Jahre anders zu gestalten. Denn nützt dir ein letzter (aus)gelebter Tag im Leben etwas, wenn der Rest nicht zufrieden macht?

Ich vermute, dass nur wenige Menschen tatsächlich ein carpe diem leben können und ich persönlich möchte mir auch die Freiheit bewahren, an ein Morgen glauben zu dürfen.

Wichtig ist nur, zu erkennen, dass die Gegenwart JETZT geschieht; dass in diesem Moment das ist, was man Leben nennt. Einmal mehr aufhorchen und die Welt um einen herum richtig wahrnehmen, die Schönheit wertzuschätzen und sich Raum für Dankbarkeit geben: das lässt einen Möglichkeiten wahrnehmen, die man vorher vielleicht gar nicht bemerkte.

 

Foto: Priscila Tonon Ramos 

 




Read full story · Comments { 2 } · Dezember 20, 2011 ·
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Ist Liebe nicht einfach?

Wenn ich manchmal im Trubel der Gefühle und gewälzten Probleme unterzugehen drohe, schimpfe ich mit mir und wünsche mir, mich fernab der Welt mit dem eigentlichen, dem höheren Sein zu beschäftigen… ganz in Mediation und dem All-Sein aufzugehen: Und damit die kleinen weltlichen Probleme hinter mir zu lassen. Doch dann denke ich häufig an Narziß und Goldmund und die Weisheit Hermann Hesses tröstet mich. Er schreibt:

Kein Zweifel: vom Kloster aus, von der Vernunft und Moral aus gesehen war sein eignes Leben besser, es war richtiger, steter geordneter und vorbildlicher… es war sehr viel reiner und besser als das Leben eines Künstlers, Vagabunden und Weiberverführers.

Aber … war der Mensch wirklich dazu geschaffen, ein geregeltes Leben zu führen, dessen Stunden und Verrichtungen die Betglocken anzeigten?

War er nicht von Gott geschaffen mit Sinnen und Trieben, mit blutigen Dunkelheiten, mit der Fähigkeit zur Sünde, zur Lust, zur Verweifelung?

Ja, und es war vielleicht wirklich nicht bloß kindlicher und menschlicher ein Goldmundleben zu führen: es war am Ende wohl auch mutiger und größer, sich dem grausamen Strom und Wirrwarr zu überlassen, Sünden zu begehen und ihre bittren Folgen auf sich zu nehmen – statt abseits der Welt mit gewaschenen Händen ein sauberes Leben zu führen, sich einen schönen Gedankengarten voll Harmonie anzulegen und zwischen seinen behüteten Beeten sündelos zu wandeln.

Und auch zu dieser Frage hat mir Terzanis Das Ende ist mein Anfang jetzt wieder eine Antwort gegeben. Nach 3 Jahren im Himalaya beim weisen Alten hat er  das Weite gesucht, und ist zurück zu Heim & Herd, sprich zur Familie gegangen, um seinen letzten Weg gemeinsam mit seiner Frau zu begehen: warum sich von all dem Weltlichen lösen? Wozu? Ich BIN doch im Weltlichen, außerhalb davon sein, kann ich noch lange genug.

Zu begreifen, dass das Weltliche nur „kleine“ Probleme sind, die dem Kosmos oder der Natur gleichgültig sind… ist für mich nicht Grund genug, das alles hinter mir zu lassen. Regen UND Sonnenschein, die Wechsel im Leben, die Aufs und Abs  sind doch spannend! Aufregend! LEBENDIG!

Es hat sein Gutes, hin und wieder von oben rauf zu schauen, die Perspektive zu wechseln. Das All-Sein zu begreifen oder besser noch „zu streifen“ hilft dann, sich nicht im Gewirr von Gefühlen und Menschsein zu verlieren; im Gegenteil: dankbar dafür sein. Dazu bin ich doch hier: um zu lieben und leben, mit all den Facetten!

 




Read full story · Comments { 0 } · Dezember 20, 2011 ·
24.05.2015 mondamo.de | Kontakt