Ein einzelnes Steak macht tatsächlich einen Unterschied

Tiere benötigen Essen und Trinken. Und das über einen mehr oder weniger längeren Zeitraum. Die ganzen Ackerflächen, die für pflanzliche Lebensmittel für den Menschen aufgewendet werden könnten… werden also vom Futtermittel-Anbau belegt. Vom Wasserverbrauch mal ganz zu schweigen.

In meinem Rabenschnabel-Kalender steht auf der Seite für den 21.03.2011 geschrieben, dass man den Begriff „virtuelles Wasser“ eingeführt hat. Der dient dazu, zu beschreiben, wieviel Wasser für die Herstellung eines Produktes „wirklich“ also direkt und indirekt verbraucht wird. Also für eine Tasse Kaffee beispielsweise braucht es nicht nur das Wasser für die Tasse, sondern auch das Wasser für den Anbau, den Wasserbedarf für Ernte, Verschiffung, Röstung und Verpackung. Da kommt man auf satte 140 Liter. Wow.

Ein kleiner Auszug aus der Liste der Produkte:

    • 1 DIN A4 Blatt: 10 Liter
    • 1 Mirkochip, der 2 g wiegt: 32  Liter
  • ein Kilogramm Weizen:  1100 Liter
  • ein Kilogramm Reis: 4000 Liter
  • ein Kilogramm Rindfleisch: 15000 Liter

Was man mit der Liste nun anfängt, bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde es nur wichtig, dass man sich bewusst macht, wieviel Mühe und Arbeit und Energie hinter jeder Sache steckt – und dass man dann die Dinge und Lebensmittel vielleicht auch anders wertschätzen kann.

 

 

3 Responses

  1. Wie ich damit umgehe:(ein kleiner Auszug)

    _ Nicht jeden Tag Fleisch essen auch nach leckeren vegetarischen Alternativen suchen und neues Ausprobieren echt spannend!

    Möglichst achtsam mit Gegenständen umgehen -sodass sie möglichst lange vorhalten

    Aber ich bin jetzt auch kein ököfreak bei dem alles aus wiederverwendeten Materialien besteht ( mir ist zumindest noch keine Duschshampooflasche aus Holz untergekommen)
    Außerdem ist vieles, meines wissens nach, das aus recyclingten Material besteht recht teuer sodass ich damit nicht meinen gesamten Haushalt damit auffüllen kann.

    Ich achte heute nur etwas mehr darrauf was mich umgibt und was ich eigentlich tue-
    die letzten 22 Jahre was das nicht der Fall- da gab es immer nur den gleichen Ablauf- man könnte sagen man ist wie im Trance- jeden Tag Kaffe machen, Brötchen mit Nutella Müsli…. die Abläufe sind wie eingetrichtert.

    Also der erste Schritt wäre : mal ganz bewusst darrauf zu achten : was tuen wir WIE jeden Tag. Und – macht uns das zufrieden?

    Ich war lange unzufrieden aber ich wusste nicht worran es lag- bis mir jemand die Achtsamkeit lehrte.

    Und ich meinen Blick von innen nach außen wendete.

    Wie sieht es bei Euch aus?

    Liebe Grüße tina

    • Ja, ich pflichte dir vollkommen bei: Achtsamkeit und BEWUSSTES konsumieren und leben ist ein ganz wichtiger erster Schritt.
      Duschgel aus Holzflaschen gibt es sicherlich kaum – aber die Möglichkeit ein hautfreundliches umweltverträgliches (!) Waschmittel selbst herzustellen und zwar auch in größeren Mengen – und dann eben „nachfüllen“.

      Oder beim Einkauf darauf achten, Produkte mit weniger Verpackung zu nehmen, oder direkt vom Händler am Markt… und dann nicht das Gemüse in die Plastiktüte, sondern in den mitgebrachten Beutel.

      Ich bin jetzt neugierig: wer lehrte dich die Achtsamkeit? Und klappt das immer bei dir?

  2. p.s ich weiß es auch nicht 100 prozentig wie viel -aber selbst das aufrufen von Internetseiten braucht ja Strom und trägt somit zum Co2 Ausstoß bei.

    Also was nun? Zurück zu den Zeitungen aus Papier? Oder wie bei allem nur das nötigste im Internet recharchieren?

    Naja wenn wir nicht gerade wie früher leben wollen mit Ofen und Handarbeit und vorallem absoluter Sparsamkeit und Verzicht ( gut früher gab es ja auch noch nicht soviel , heute sieht es Dank der Globalisierung anders aus) sollten wir uns eben in Achtsamkeit in allen Dingen üben.

    Wobei ich doch gleich an ein nächstes Thema knüpfen könnte:

    Globalisierung : Fluch oder Segen?

    Was haben wir heute Dank der Glo.? Und welche Nachteile bringt sie mit?

    Liebe Grüße tina

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