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Vom Klang der Welt # Teil 1

Nun ist Joachim-Ernst Berendt auch an mein Ohr gelangt, und ja, ich bin so begeistert, dass ich sein Wissen mit euch teilen will.
“Die Welt ist Klang” heißt die erste Reihe der Soiree-Radiosendung, die in die Welt der Akustik einführt. Das klingt so hochgestochen.

“Wenn du auslöschst Sinn und Ton: was hörst du dann?”

ist eine erprobte Frage von Zen-Meistern des 11. Jahrhundert, über die Menschen seitdem lange lange meditieren. Was ich nicht weiß: ist mit Sinn der Tast- oder Hörsinn gemeint… oder die Sinnhaftigkeit des eigenen Lebens?

Die Mönche der fernöstlichen Länder meinen, wenn es einen Klang gibt, der darstellt, wie die Welt an sich klingt – oder aus welchem Laut alles entstanden ist, dann ist es der Klang des heiligen OM. Das OM voll tönend gesungen geht durch den ganzen Körper, vom Scheitel in den Bauch… und lässt alles in einen vibrieren. Spannend für mich war hierbei die Erkenntnis, die sich auch ganz leicht nachvollziehen lässt, wenn man OM eine Weile vor sich hinmurmelt: Richtig ausgesprochen ist es ja A-O-U-MMMM. Daraus kann sich leicht ein AAAouuummmnn bilden… was nur zeigt, wie sich aus dem OM das hebräische, christliche Amen geformt hat. OM ist Mantra. Amen ist Mantra!
Das finde ich wirklich bemerkenswert, und jetzt, da mir dieser Zusammenhang erschlossen ist, auch einfach nur logisch und “natürlich”.
Wenn aber das OM zu einem AMEN in unserem Kulturkreis wurde, heißt es doch, dass der Ursprung aller Spritualität derselbe ist… dass wir in unserer Vielfalt aller Glaubensrichtungen doch eigentlich eine gemeinsame Wurzel haben.

Foto: Kevin Cole






... weiterlesen · noch keine Kommentare · Mai 14, 2012 ·
Gesellschaft, Video >>

Grade klare Menschen, wärn ein schönes Ziel

Unsere Kinder sind noch so klein, so verwundbar, so offen für alles – sie sprechen alles aus, schauen alles an und haben Fragen Fragen Fragen.

Auch wenn Bettina Wegner eine Unzahl anderer Lieder geschrieben hat, und nicht nur mit ihrem bekanntesten assoziiert werden mag, so möchte ich euch doch gerade dieses heute zeigen, weil es so schön ist und soviel Wahrheit enthält. Ich bin auch ganz fasziniert von dem Antlitz Bettinas selbst, mit ihren Zöpfen und den großen klaren Augen.






... weiterlesen · noch keine Kommentare · März 7, 2012 ·
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Wir kannten uns einmal…

Noch etwas melancholisches am Abend, mit einer musikalischen Stilblüte.

Verlassen zu werden ist das eine. Das ist schlimm genug. Aber noch ärger wirds, wenn der andere dann einen nicht mehr kennen zu wollen scheint. Vorgibt, dich aus seinem Leben gestrichen zu haben, die Vergangenheit einfach ausgelöscht? Das schmerzt umso mehr, als dass man vielleicht von sich selbst dachte, den anderen zu kennen – und ihm das nimmer zugetraut hätte. Da landet man bei dem großen Wort: Enttäuschung. Welches ja nur eine grausame Wahrheit enthüllt: ent-täuscht werden kann nur derjenige, der vorher einer Täuschung aufgesessen war.

Zum Video: ein sehr schönes Cover von Walk off the earth, indem alle fünf doch tatsächlich eine einzige Gitarre spielen. Must Watch!

 






... weiterlesen · noch keine Kommentare · Januar 10, 2012 ·
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Mit dem Leben im Fluss sein

Ich habe heute zwei meditative Videos für euch, für einen entspannenden Abend.

Sie erinnern mich daran, dass in und um uns immer Veränderung ist, der wir sanft nachspüren können. Alles ist im Fließen, im steten Wechsel von Werden, Sein und Vergehen. Und nicht vergessen: danach kommt wieder das Werden.

Das Leben verhält sich vielleicht so, wie die Jahreszeiten: im Frühling entsteht etwas Neues, ist voller Energie und Lebenslust. Im Sommer fühlst du die volle Pracht, die Wärme, die Geborgenheit; im Herbst kannst du die Früchte davon tragen – aber es ist auch die Zeit der Stürme, des Aufgewühltseins, der Umbrüche. Dann kommt der Winter und du kehrst in dich, um das Erlebte zu Durchdenken, sacken zu lassen, zu verdauen. Eine Zeit der Stille und inneren Einkehr. Du fühlst dich vielleicht leer und weißt nicht, wie es weiter gehen soll. Aber in dir, tief unter der Schneedecke in der Erde… liegt schon der Samen verborgen, der nicht allzubald zum Leben erweckt wird. Trotzig und strotzend: ich bin wieder da! Ein neues Leben, ein neuer Anfang!

Lass los, und du hast zwei Hände frei.

(chinesisches Sprichwort)


 






... weiterlesen · noch keine Kommentare · Januar 7, 2012 ·
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