1. Trimester Schwangerschaft – Tipps

Wie werde ich schwanger? Tipps

Fruchtbare Tage messen

  • Ovulationstest – günstige Test-Streifen, die anzeigen, ob bald ein Eisprung stattfinden wird. Wenn der LH Wert steigt, erscheint eine zweite Linie zusätzlich zur Testlinie.
  • Clear Blue – bekannteste Marke, die eine um 90% erhöhte Wahrscheinlichkeit verspricht, schwanger zu werden. Der Fertilitätsmonitor misst jeden Tag die Fruchtbarkeitshormone. Neben den üblichen LH-Wert auch den Gehalt von Östrogen im Urin. Daran kann der Monitor erkennen, ob du dich in den fruchtbaren Tagen befindest. Durch ein Smiley wird angezeigt, wann die Fruchtbarkeit am höchsten ist. Dann ist es Zeit, Spaß im Bett zu haben… pardon, Liebe zu machen! (Info-Seite von ClearBlue)
  • Persona Computer – ein Verhütungsmonitor. Da wird der Spieß umgedreht. Zeigt eigentlich an, wann es sicher ist, Geschlechtsverkehr zu haben ohne schwanger zu werden.

Wichtig: Eine Erhöhung des LH-Wertes bedeutet nur, dass der Körper sich auf einen Eisprung vorbereitet. Es muss nicht sein, dass wirklich auch ein Eisprung stattfindet.

Wann am besten Ovulationstest durchführen?

Um zu verfolgen, ab wann ein LH-Anstieg einsetzt, beginne 3 Tage vor dem vermuteten Eisprung mit dem testen. Wenn der Ovu-Test positiv ist, heißt es, dass vermutlich ein Eisprung innerhalb der nächsten 24 Stunden passieren wird.

Gegen 14 Uhr ist die beste Zeit. Morgens nach dem Aufstehen eignet sich nicht so gut. Am besten ist es, nicht übermäßig viel in den 2-4 Stunden vorher zu trinken (und auch nicht auf die Toilette gegangen zu sein!) – damit die Konzentration vom LH auch gut genug ist.

Linktipp: auf avawomen.com findest du weitere Informationen

Was sind die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft?

Es gibt eine Reihe von Symptomen, die dir eine mögliche Schwangerschaft anzeigen. Aber pass auf, du kannst dich ja recht schnell verrückt machen, und dann ist die Enttäuschung groß! Die meisten Frauen merken ist den ersten 2-3 Wochen absolut gar nichts. Dann bleibt die Regel aus – und dann gibt es die ein oder anderen Zeichen, dass der Körper gerade seinen Hormonhaushalt völlig durcheinander würfelt.

20 Frühanzeichen, dass du schwanger bist – die komplette Liste!

  1. Du hattest Sex, um deinen Eisprung herum. Jaja, das ist wichtig. Nix da mit Blümchen und Bienchen.
  2. Deine Regel bleibt aus, du bist ein paar Tage überfällig und nix tut sich. (Es gibt natürlich auch die sogenannte Einnistungsblutung. Das ist nur wenig Blut / leichte Blutung und müsste VOR dem Zeitpunkt der eigentlichen Menstruation passieren. Also 7 bis 10 Tage nach dem Eisprung,…)
  3. Du hast vermehrten Schleim – Ausfluss, der ist klar oder weißlich. Der Scheidenausfluss sollte dünnflüssig sein.
  4. Morgenübelkeit (eigentlich erst ab ca. 6. bis 12. Schwangerschaftswoche!) – oder generelle Übelkeit
  5. verstärkte Müdigkeit
  6. Kopfschmerzen
  7. Schwindel / Kreislaufprobleme, da der Körper mehr Blut produzieren will und zu Hochleistung anläuft
  8. Unterleibsziehen, was sich natürlich ähnlich anfühlt, als würdest du deine Tage bekommen…
  9. Stimmungsschwankungen, plötzliche Gefühlsanwallungen – weil die Hormone durcheinander purzeln. Dir ist zum Heulen, ein kleines Problem erscheint dir auf einmal riesig. Und wenn du dich freust, dann so richtig aus dem Bauch heraus! Und das im schnellen, unerklärlichen Wechsel! 😉
  10. Die meisten Frauen fühlen ein Spannen in den Brüsten, sie oder die Brustwarzen sind empfindlicher. Eine Freundin meinte mal zu mir, ihr Mann hat sofort gewusst, dass sie schwanger sei, weil ihre kleinen Brüste „etwas“ größer waren, vielleicht haben sie sich auch nur fester oder praller angefühlt.
  11. Heißhungerattacken. Du könntest die ganze Zeit futtern.
  12. Die Schamlippen sind dunkler, weil sie mehr durchblutet sind.
  13. Du riechst oder schmeckst anders als sonst. Dein Geruchssinn ist ungewöhnlich, plötzlich findest du Sachen komisch.
  14. Harndrang. Auf einmal musst du häufiger zur Toilette als sonst. Und wunderst dich, warum du soviel pinkeln musst.
  15. Blähungen. Durch das vermehrte Progesteron wird dein Darm entspannter, um nicht zu sagen faul – und dadurch bekommst du mehr Luft im Bauch. (Da hilft dann nur Lefax.)
  16. Akne beziehungsweise vermehrte Pickel.
  17. Mundschleimentzündungen.
  18. Die Basaltemperatur ist konstant erhöht. Das ist die Temperatur, die du hast, wenn du aufwachst und bevor du aufstehst. (Sie würde sonst üblicherweise vor dem Eintreten der Menstruation abfallen.) Nun ja, die Temperatur sollte über 2 WOCHEN konstant am Morgen erhöht sein, damit eine Schwangerschaft vorliegt und bis dahin weißt du es sicherlich auch so.
  19. Dein Schwangerschaftstest ist positiv 🙂 Die meisten Test funktionieren ab dem Tag der (normalerweise) erwarteten Regel. Du kannst auch schwanger sein, wenn der Test negativ ausfällt. Wenn die Regel allerdings zwei Wochen überfällig ist, wird dir dein Frauenarzt deine Schwangerschaft bestätigen können.
  20. Du weißt es einfach. Unterschätze deine Intuition nicht. Es kann allerdings sein, dass deine Hoffnungen diese zarte Stimme in dir übertönen und du so sehr schwanger werden willst – dass du gar nicht mehr weißt, was du glauben sollst. Es gibt aber genügend Erzählungen von Frauen, die meinten „sie wussten es einfach, dass es diesmal anders war als sonst.“

Ich bin schwanger! Was nun? Die ersten Schritte

  • sobald wie möglich eine Hebamme suchen – die sind oft ausgebucht.
  • zum Frauenarzt musst du nicht gleich rennen. Der kann frühestens in der 5. SSW auf dem Ultraschall was sehen (das bedeutet etwa eine Woche nachdem deine Menstruation ausgeblieben ist), ab der 7. SSW Herztöne ausmachen – am besten gehst du erst in der 8. SSW zum Frauenarzt. Ab da kann man sicher den Herzschlag des Babys hören.
  • Verzicht auf rohes Fleisch / Wurst und Rohmilch. Also: Von Salami und (nicht pasteurisiertem Büffel-)Mozarella wird abgeraten. Tipp: Salami anbraten (oder als Pizza-Belag); Mozarella aus pasteurisierter Kuhmilch – hier: die ganze Tabu-Liste
  • Kurzatmigkeit ist normal. Du bist schneller aus der Puste, weil dein Körper jetzt Sauerstoff für zwei braucht.
  • übrigens: vermutlich bist du offiziell schon ca. in der 4. oder 5. Schwangerschaftswoche! Die Wochen werden nämlich mit dem Beginn des letzten Zyklus (als du deine Tage bekommen hast) gezählt. Dass heißt Ende der 2. SSW findet erst die Empfängnis statt ^^

Was hilft bei Schwangerschafts-Beschwerden

Bauchgrummel in Frühschwangerschaft – Was hilft?

  • Quark mit Haferflocken und Banane essen – beruhigt den Bauch

Pränataldiagnostik – macht das überhaupt Sinn?

Von Gesetzes Wegen her sind bei uns für jede schwangere Frau drei Ultraschall-Untersuchungen vorgesehen. Diese zahlt die Krankenkasse. Und zwar gibt es diese um die 10. , 20. und 30. Schwangerschaftswoche. Ansonsten können monatlich, und ab der 32. SSW im 2-Wochen-Takt, weitere Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch genommen werden.

Vorsorgeuntersuchungen in der Schwangerschaft – Was wird geprüft?

  • allgemeiner Gesundheitszustand
  • mögliche Vorerkrankungen und Auswirkungen auf die Schwangerschaft
  • Blutdruck
  • Gewicht
  • Urin-Analyse
  • Stand der Gebärmutter wird ertastet
  • Lage des Kindes im Bauch
  • Herztöne des Kindes
  • 24. – 28. Schwangerschaftswoche: Untersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes (Zuckertest) [1]OGTT
  • Blutuntersuchungen (serologische Untersuchungen) – auf Infektionskrankheiten wie Syphilis, Röteln, HIV, Hepatitis B und ggf. Toxoplasmose; Hämoglobinbestimmung [2]Was sagt der Hämoglobin-Wert aus? siehe: netdoktor.de
  • Antikörper-Such-Tests – ebenfalls eine Blutuntersuchung; nur bei rhesus-negativen Frauen [3]damit bei einer Rhesus-Unverträglichkeit die Mutter nicht Antikörper gegen das Blut ihres Kindes bildet, werden Anti-D-Globuline verabreicht (gespritzt, und zwar in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft und nach der Geburt), die die Bildung von Antikörpern verhindern; Gefahr besteht erst nach Blutkontakt mit einem rh+ Kind – durch die Geburt, aber auch z.B. evtl. bei der Fruchtwasseruntersuchung, nach einem Schwangerschaftsabbruch, einer Eileiterschwangerschaft, einer Fehlgeburt oder Totgeburt (dabei kommt es zu Blutkontakt und somit zur Bildung von Antikörpern bei der Mutter, welche dann für das zweite Kind gefährlich werden könnten). Ausführliche Informationen hier: netdoktor.at
  • Ausstellen und Aktualisieren des Mutterpasses, um den Schwangerschaftsverlauf nachzuzeichnen

Standarduntersuchungen während der Schwangerschaft beim Frauenarzt

1. Untersuchung – 4. bis 8. SSW

• Bestimmung Schwangerschaftswoche
• Errechnung Geburtstermin
• Blut: Blutgruppe + Rhesusfaktor
• Antikörpersuchtest + Rötelntest
• Luestest + Hämoglobinbestimmung
• Chlamydienabstrich

Kostenpflichtige Zusatzleistungen:
• Früh-Ultraschall 
• Blutuntersuchung auf Toxoplasmose, Listeriose und Cytomegalie.

1. Ultraschall 9.- 12.Woche:

  • hat sich der Embryo in der Gebärmutter eingenistet (Eileiterschwangerschaft ausschließen)?
  • Herzschlag hören.

3. Untersuchung – 13. bis 16. SSW

Kontrolle der Herztöne des Babys

Kostenpflichtige Zusatzleistungen:
• Ersttrimester-Screening (Nackentransparenz-Messung)

4. Untersuchung – 17. bis 19. SSW

Kostenpflichtige Zusatzleistungen:
• AFP-Bestimmung (Alpha-Fetoprotein) — Risikobestimmung: Downsyndrom, Offener Rücken (Neuralrohrdefekt)

2. Ultraschall 19.- 22.Woche:

  • altersgerechte Entwicklung
  • Größe des Kindes
  • Fruchtwassermenge
  • Lage des Mutterkuchens
  • bei Wunsch erweiterte Kontrolle: Hirnkammern, Kleinhirn, Lage und Größe der Herzkammern, Untersuchung ob Rücken geschlossen ist, Magen und Harnblase ausmachen

Du kannst dir verraten lassen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.

Kostenpflichtige Zusatzleistungen:
• 3D/4D-Ultraschall

  • Doppler-Ultraschall -Gestose kann ab der 20. SSW aufttreten. Blutdruckerhöhung, Wassereinlagerungen,  Einschränkung der Nierenfunktion (Blutdruckanstieg bedeutet Gefährdung des Kindes / Durchblutungsstörungen der Plazenta)
  • Zweiter Toxoplasmose-Test

6. Untersuchung – 23. bis 25. SSW

7. Untersuchung – 26. bis 28. SSW

Zuckertest  – Schwangerschaftsdiabetis, nüchtern sein!

3. Ultraschall 29.- 32.Woche:

  • Entwicklung und Lage des Kindes
  • Untersuchung Fruchtwasser
  • und Plazenta (Mutterkuchen)
  • Cardiotokographie (CTG): Herztöne & Wehen geprüft

Von nun an finden die Untersuchungen alle 14 Tage statt.

[4]alle 10 Untersuchungen auf einem Blick – was ist im Normalfall für jede Untersuchung genau geplant

zusätzliche Tests & Untersuchungen

  • Ersttrimester-Screening – optional. Mittels Bluttest und Nackentransparenz-Test wird eine Wahrscheinlichkeit einer Behinderung ermittelt. Man sollte nicht unvorbereitet solch ein Screening machen, sondern sich vorher immer mit der Frage auseinandersetzen: Was mache ich, wenn die Tests Auffälligkeiten aufweisen? Würde eine Abtreibung für mich überhaupt in Frage kommen? Der psychische Druck, der durch so ein Ergebnis eventuell die ganze Schwangerschaft belastet, sollte nicht unterschätzt werden.
  • Plazenta-Punktion
  • Fruchtwasserpunktion
  • Fetoskopie
  • Nabelschnurpunktion
  • Feinultraschall / Fehlbildungsultraschall, ab 13. Woche, Wiederholung in der 20.-22. Woche
  • 3D/4D-Ultraschall – dient eigentlich nur einem schönen Bild vom Baby

Was bringen die Untersuchungen überhaupt?

Ich treffe manchmal auf die Überzeugung, dass frau die ganzen Untersuchungen auch einfach weglassen könne, solange es ihr selbst gut gehe. Denn, so das Argument, egal was mit dem Baby ist, es würde gewollt sein und geliebt werden. Dass allerdings auch dem Baby oder der Mutter geholfen werden kann, wenn etwas unbemerkt nicht „nach Norm“ verläuft, sollte zumindest bei der Entscheidung mitbedacht werden. Die Frage ist also: Was kann die moderne Medizin leisten? Was kann man durch Vorsorgeuntersuchungen erkennen, was kann man davon frühzeitig behandeln?

  • Hilfe bei Blutarmut und Gelbsucht. Wenn die Mutter mit negativem Rhesusfaktor schon Antikörper gebildet hat, besteht die Gefahr von einer Anämie (Blutarmut) Ebenso können Infektionen, insbesondere Ringelröteln zu Blutarmut führen. Frühzeitig diagnostiziert kann man dem Kind noch im Mutterleib über die Nabelschnur Blutkonserven zur Verfügung stellen. Dadurch kann eine Frühgeburt vermieden werden. Unbehandelt führt Blutarmut und Gelbsucht zu extremen Sauerstoffmangel und gravierenden neurologischen Schäden.
  • Ausgleich eines Eisenmangels. Der führt sonst zu einer höheren Wahrscheinlichkeit von Frühgeburt, geringem Geburtsgewicht und Entwicklungsstörungen beim Neugeborenen. Und nicht zu vergessen die Auswirkungen auf die Schwangere selbst. [5]„Zu einer sicheren Bestimmung des Eisenstatus sollten neben dem üblicherweise analysierten Hämoglobin-Wert weitere Laborparameter (Serum-Ferritin, Transferrinsättigung, CRP-Wert) bestimmt werden. Wird während der Schwangerschaft keine Supplementation von Eisen vorgenommen, fallen die Ferritinwerte bis zur Geburt immer weiter ab. Eine Bestimmung des Ferritins kann bereits bis zu 90 Prozent zuverlässige Hinweise für einen Eisenmangel liefern. Die Empfehlung für eine Messung der angeführten Laborwerte gilt für alle Schwangeren insbesondere dann, wenn Symptome eines Eisenmangels vorhanden sind bzw. bereits einmal ein Eisenmangel oder eine Anämie bestand.“ Zitat von: baby-care.de
  • Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes verringert die Wahrscheinlichkeit dass das Kind zu schwer wird; dass das Kind im Geburtskanal stecken bleibt. [6]Weitere Infos zu Schwangerschaftsdiabetes auf gesundheitsinformation.de
  • dringende Hilfe beim Amnionband-Syndrom, hier besteht die Gefahr, dass dem Ungeborenen Körperteile abgeklemmt werden, dass Missbildungen und Lymphödeme entstehen – wird per Ultraschall entdeckt; und durch eine kleine OP beseitigt. [7]Wahrscheinlichkeit des Amniotisches-Band-Syndrom liegt allerdings bei 1 von 10.000
  • OP eines Rückenmarkschadens,
  • Erkennen und OP von Geschwulsten
  • Erkennen einer Zwerchfellhernie – Vorbereitung auf direkte Versorgung nach der Geburt (Beispiel Erfahrungsbericht) oder noch mittels Fetoskopie Operation im Mutterleib – ohne medizinische Versorgung hat das Kind kaum Überlebenschancen (Wahrscheinlichkeit einer Zwerchfellhernie: 1 von 2500 Babys)
  • Organfehlbildungen [8]Beispiel Herz erkennen und bestmögliche Versorgung vor / nach der Geburt sicherstellen
  • Mangelversorgungen entgegenwirken
  • „Sind der Kehlkopf oder die Luftröhre des Ungeborenen verschlossen, kann sich die Lunge nicht richtig entwickeln. Deshalb wird das Kind in der Regel mithilfe eines speziellen Entbindungsverfahrens, der „EXIT-Prozedur“, auf die Welt geholt. Dabei stehen Neugeborenenmediziner, (…) bereit, um unmittelbar im Anschluss an die Geburt mit einer Beatmungstherapie zu beginnen.“ (Zitat, hier weiterlesen: eltern.de)
  • „Hansmann berichtete von einem Fötus, bei dem die pränatale Blutuntersuchung die Diagnose „Leukämie“ ergab. Ein scheinbar vernichtendes Urteil. Der Arzt hat dieses Kind im Mutterleib sechs Wochen lang behandelt. Es kam gesund zur Welt. Auch Föten mit Hydrozephalus, der meist von der 20. Woche an entsteht, können gerettet werden durch wiederholte Punktionen, also Absaugen der Flüssigkeit, die die Hirninnenräume erweitert. Punktion verhindert auch das schreckliche Sterben der Föten mit verstopftem Harnleiter.“ (Zitat, hier weiterlesen: zeit.de)

Was bedeuten die ganzen Abkürzungen?

In Foren und auf Instagram gibt es viele Frauen, die über ihre Wunschschwangerschaft sprechen. Dabei haben sich eine Menge Abkürzungen etabliert, die auf den ersten Blick wie Fachchinesisch erscheinen. Daher erstelle ich hier mal eine Übersicht der gebräuchlichsten Abkürzungen.

  • AS – Ausschabung, zB nach einer Fehlgeburt oder bei Abtreibung
  • Bus – im Sinne von „auf den Bus aufspringen“, bzw. den Bus verpassen: jeden Monat fährt ein neuer Bus mit Schwangeren los (bei dem frau gerne mitfahren möchte)
  • BS – Bauchspiegelung / Laparoskopie – zB um Zysten zu entfernen
  • ELS – Eileiter Schwangerschaft
  • ES – Eisprung. Dementsprechend ES+3 bedeutet 3 Tage nach dem Eisprung. Ab wann lässt sich eine Schwangerschaft bemerken? Wieviele Tage nach dem ES bekommt man seine Tage?
  • ET – Entbindungstermin, also geplanter Geburtstermin
  • FÄ / FA – Frauenärztin / Frauenarzt – dementsprechend FAT ein Termin beim Frauenarzt.
  • FG – Fehlgeburt
  • Gyn – Gynäkologe (Frauenarzt)
  • GV – Sex, Geschlechtsverkehr, auch „herzeln“ oder „Baby bauen“
  • hibbeln – (mit)fiebern, in freudiger Erwartung sein, ob man schwanger geworden ist.
  • IUI – künstliche Befruchtung durch Samenübertragung in die Gebärmutter. IUI steht für Intrauterine Insemination.
  • IVF –
  • KiWu – Kinderwunsch
  • LZP – Langzeitplaner / wer schon sehr lange auf einen positiven Schwangerschaftstest wartet…
  • ss – schwanger, SS – Schwangerschaft, SST Schwangerschaftstest
  • SSW – Schwangerschaftswoche. Ist man also zB 20 Wochen schwanger muss es heißen: 20.SSW
  • TT – Tragetuch
  • ÜZ – Übungszyklus. Hier wird angegeben, wieviele Monate man schon konkret versucht, schwanger zu werden. Mancher wird gleich beim ersten Versuch schwanger, es ist aber durchaus üblich ein halbes bis ganzes Jahr zu probieren für die erste Schwangerschaft.

siehe auch: Sprichst du schwanger? / Forum

Rechtliches – Kindergeld, Elternzeit, Mutterschutz, Kündigungsschutz

? der Mann ist erst ab 8 Wochen vor Elternzeit-Beginn im Kündigungsschutz, also Elternzeit besser nicht früher beantragen…

weiterer Lesestoff - Quellenangaben    [ + ]

1. OGTT
2. Was sagt der Hämoglobin-Wert aus? siehe: netdoktor.de
3. damit bei einer Rhesus-Unverträglichkeit die Mutter nicht Antikörper gegen das Blut ihres Kindes bildet, werden Anti-D-Globuline verabreicht (gespritzt, und zwar in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft und nach der Geburt), die die Bildung von Antikörpern verhindern; Gefahr besteht erst nach Blutkontakt mit einem rh+ Kind – durch die Geburt, aber auch z.B. evtl. bei der Fruchtwasseruntersuchung, nach einem Schwangerschaftsabbruch, einer Eileiterschwangerschaft, einer Fehlgeburt oder Totgeburt (dabei kommt es zu Blutkontakt und somit zur Bildung von Antikörpern bei der Mutter, welche dann für das zweite Kind gefährlich werden könnten). Ausführliche Informationen hier: netdoktor.at
4. alle 10 Untersuchungen auf einem Blick – was ist im Normalfall für jede Untersuchung genau geplant
5. „Zu einer sicheren Bestimmung des Eisenstatus sollten neben dem üblicherweise analysierten Hämoglobin-Wert weitere Laborparameter (Serum-Ferritin, Transferrinsättigung, CRP-Wert) bestimmt werden. Wird während der Schwangerschaft keine Supplementation von Eisen vorgenommen, fallen die Ferritinwerte bis zur Geburt immer weiter ab. Eine Bestimmung des Ferritins kann bereits bis zu 90 Prozent zuverlässige Hinweise für einen Eisenmangel liefern. Die Empfehlung für eine Messung der angeführten Laborwerte gilt für alle Schwangeren insbesondere dann, wenn Symptome eines Eisenmangels vorhanden sind bzw. bereits einmal ein Eisenmangel oder eine Anämie bestand.“ Zitat von: baby-care.de
6. Weitere Infos zu Schwangerschaftsdiabetes auf gesundheitsinformation.de
7. Wahrscheinlichkeit des Amniotisches-Band-Syndrom liegt allerdings bei 1 von 10.000
8. Beispiel Herz


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