Aktuelle Artikel

Menschen wachzurütteln aus ihrer Gleichgültigkeit (Nachtwey)

Schon als ich den Film „War Photographer“ geschaut hatte, ging ich zutiefst erschüttert und auch beeindruckt von Nachtwey aus dem Kino. Als schweigsamer und stiller Mann, der er eigentlich ist, erstaunt er 2007 in einer TED-Konferenz mit seiner langen Rede. Er zeigt nur einen Bruchteil seiner Arbeit, doch das reicht aus, um aufs Gemüt und den Magen zu schlagen. Die

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Trostboxen für todunglückliche Eltern

Dass das Leben unberechenbar ist, zeigt sich manchmal im Krankenhaus auf der Station für Neugeborene und Babys. Ich habe gerade die Geschichte von Balduin gelesen, der 2008 im Alter von gerade mal vier Monaten gestorben ist. Foto: balduins-box.de Den Schmerz und die Ohnmacht, die Eltern in so einer Lage wohl empfinden, mag ich mir gar nicht versuchen auszumalen. Doch schlimmer noch:

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Wie ist es in Armut zu leben? | Ein mutiges Projekt von vier Freunden

Wow, kurz vor dem Schlafengehen bin ich eben noch auf ein super ambitioniertes Projekt gestoßen! Vier Freunde haben sich aufgemacht nach Guatemala um dort für fast 2 Monate (56 Tage) an der Armutsgrenze zu leben. Also in echter Armut. Die Menschen die dort leben, müssen mit einem einzigen Dollar pro Tag auskommen. Was heißt das, wenn man es mal am eigenen

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Let me be the way i am

Es ist, wie es ist. Von der Entscheidung, den anderen so sein zu lassen

Ich lese Lausters „Wege zur Gelassenheit“. Blätter mich von Kapitel zu Kapitel. Suche etwas, was mir noch neu ist und nicht in zigfachen Psychoratgebern schon durchgekaut und so oft gewälzt wurde, dass eine Murmel draus geworden ist. Nach einem Drittel horche ich auf, meine Augen beißen sich fest. Schöne Worte schreibt er da. Ich bin berührt. Und möchte seine Worte

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allein-sein-aushalten

Gedanken zum Alleinsein

Ich bin ein Freund der Sprache: Eine mir besonders liebe Beschäftigung ist es, die Wortherkunft zu ermitteln und Wortzusammenhänge zu verstehen. Es ist so etwas wie die Psychologie der Sprache, dem tiefergehenden unbewussten Sinn vom Gesagtem. Nehmen wir den Satz: „Ich bin allein.“ Häufig ist das ja konnotiert  mit einem unangenehmen Gefühl von Einsamkeit. Doch was sagt uns das Wort

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Der Alten Heimweh

Das Heimweh der Alten – Eine Kurzgeschichte

  All die kleinen und großen Streits. Begraben. All die Diskussionen über Möbelkauf, Arbeitsplatz und Kindererziehung. Vergessen. Keine andere Frau mehr, die ihn ihr wegnehmen will. Kein Klimpern der Gläser und Flaschen an einem feuchtfröhlichen Abend. Kein Kaffeekränzchen bei Schwiegermama mit ihren muffigen Schränken und vermufften Themen. Schon lang nicht mehr.   Nur noch Mittagstisch, Klavierabende und Canasta jetzt. Nur

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Kamel Totes Meer

Checkpoint Wüstensee – Reisereportage, die Erste

… von meinem Studium aus sollte ich eine Reportage über eine meiner letzten Reisen schreiben. Da lag es nahe, dass ich meine Erlebnisse aus Israel beschreibe :) Checkpoint Wüstensee vom Campingausflug ans Tote Meer   Wir wollen gerade nach dem Tanken wieder losfahren, als uns der arabische Fahrer mit seinem Auto die Ausfahrt abschneidet und sein Fenster runterkurbelt. Er wechselt

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Liebe und Angst

Ich schaff das nicht.

„Man wächst mit seinen Herausforderungen“? sagt der Volksmund. Ich glaub, da ist echt viel Wahres dran. Sonst tritt man halt ewig auf einer Stelle rum. Und es heißt auch: ich bin der Herausforderung gewachsen! also: alles was da kommt und „challenging“ wirkt, ist wunderbar, denn es ist wie für mich geschaffen! um zu lernen, zu wachsen – über mich selbst

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beziehung-ohne-liebe

Partnerschaft ohne große Gefühle? Ist Verliebtsein unerlässlich als Basis für eine Beziehung?

Alle Hollywoodstreifen machen es uns vor: Mr. Perfect oder das Superweib tauchen auf der Bildfläche auf und auf einmal drehen die Gefühle Achterbahn. Der Held kann kaum mehr Essen oder Trinken geschweige denn vernünftige Entscheidungen treffen, weil er voll mit Gedanken an die Angebetete ist. Aber muss es so beginnen, dass man sich Hals über Kopf verliebt? Braucht es überhaupt

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Gesellschaft

Das Huhn, oder das Ei?

Eine kleine kurze Reportage, und schon möchte ich mein Kaufverhalten von Grund auf umkrempeln. Es geht um das Huhn und auch um das Ei, denn in Deutschland stehen wir vor dem Problem, dass wir uns entscheiden müssen. Soll es ein Masthuhn sein, oder eine Legehenne? Wird es eine Legehenne, so werden kurz nach dem Schlüpfen Millionen männliche Küken aussortiert, und

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Wozu ist das Leben da?

Vor kurzem kam ich in den Genuss, ein paar Tage lang am Leben einer Hauskatze zu teilzuhaben: Morgens schläft sie lange aus, dann isst sie etwas, geht kurz aufs Klo, um sich dann ein sonniges Plätzchen zu suchen, wo sie sich hinrollt und weiterschläft. Nach ein paar Stunden streckt sie sich in alle Richtungen, leckt sich das Mäulchen und putzt

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Trostboxen für todunglückliche Eltern

Dass das Leben unberechenbar ist, zeigt sich manchmal im Krankenhaus auf der Station für Neugeborene und Babys. Ich habe gerade die Geschichte von Balduin gelesen, der 2008 im Alter von gerade mal vier Monaten gestorben ist. Foto: balduins-box.de Den Schmerz und die Ohnmacht, die Eltern in so einer Lage wohl empfinden, mag ich mir gar nicht versuchen auszumalen. Doch schlimmer noch:

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Innere Reise

Greifswald