Aktuelle Artikel

Gabriele Finck mit der Neuerscheinung

Mein Buchbaby ist zur Welt gekommen

Ob es wohl Leute gibt, die heute am Valentinstag verliebt durch die Gärten wandeln? Bei dem Frühlingshaften Februarwetter ganz angeheitert vom Duft der Vorfreude auf den Sommer sind? Ich? Ich kann nicht raus. Ich warte, sehe aus meinem Fenster das sanfte Sonnenlicht, spüre den Wind, wenn ich die Nase raus halte und bin mir meiner unendlichen Ungeduld wohl bewusst. Ich

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bäckerei handwerksbäckerei

Altbacken: Es war ein mal ein Bäckereihandwerk

Ich gehe in den Supermarkt und dort gibt es seit ein paar Jahren diese super praktischen Selbstbedienungskästen. Brötchen, Brote, Küchelchen. Manchmal noch ganz warm. Und frisch? Wohl kaum.   Seit diesem Jahr studiere ich online Journalismus, um meine Schreibfertigkeiten ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Natürlich müssen da auch „echte“ Artikel her, neben den üblichen Blogbeiträgen. Mein erster Anlauf galt

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Kamel Totes Meer

Checkpoint Wüstensee – Reisereportage, die Erste

… von meinem Studium aus sollte ich eine Reportage über eine meiner letzten Reisen schreiben. Da lag es nahe, dass ich meine Erlebnisse aus Israel beschreibe :) Checkpoint Wüstensee vom Campingausflug ans Tote Meer   Wir wollen gerade nach dem Tanken wieder losfahren, als uns der arabische Fahrer mit seinem Auto die Ausfahrt abschneidet und sein Fenster runterkurbelt. Er wechselt

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Asperger – verkannte Juwelen!

Mit dem Begriff Autist assoziieren viele einen in der Ecke vor sich hinschaukelnden Jungen, der nervös an seinen Ohren spielt und dabei die Zahl Pi in seine Unendlichkeit rezitieren kann.

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Verstrahlt und vergessen? Was ist mit der Anti-Atom-Lobby los?

Von einem guten Freund erreichte mich eben die begrüßenswerte Nachricht, dass an den Vorarbeiten zum Bau des neuen Sarkophags in Tschernobyl begonnen wurde. Er wies mich auch darauf hin, dass diese Neuigkeit wenigstens auf dradio mit einem 8-Zeiler gewürdigt wurde. Foto: VOA Photo/ D. Markosian Schaut man sich die Websiten der Anti-Atombewegungen an, fehlt diese Mitteilung völlig. Ich frage mich, was da schief

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jabberworks - sending love

Wieviel Charlie darf’s sein? Welchen Sinn haben Spott und Provokation?

Mein Freund Hardy fragt sich: „Bin ich wirklich Charlie?“ Und meint nach einigem Nachdenken: „Nein, ich bin immer weniger Charlie!“ Weil er nicht möchte, dass Meinungsfreiheit bedeutet, andere – und sei es nur mit dem Stift – anzugreifen und etwas, was ihnen heilig ist, zu verhöhnen oder zu verunglimpfen. Ich hab Hardy’s Gedanken mit großem Interesse gelesen. Das ist etwas,

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Menschen wachzurütteln aus ihrer Gleichgültigkeit (Nachtwey)

Schon als ich den Film „War Photographer“ geschaut hatte, ging ich zutiefst erschüttert und auch beeindruckt von Nachtwey aus dem Kino. Als schweigsamer und stiller Mann, der er eigentlich ist, erstaunt er 2007 in einer TED-Konferenz mit seiner langen Rede. Er zeigt nur einen Bruchteil seiner Arbeit, doch das reicht aus, um aufs Gemüt und den Magen zu schlagen. Die

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allein-sein-aushalten

Gedanken zum Alleinsein

Ich bin ein Freund der Sprache: Eine mir besonders liebe Beschäftigung ist es, die Wortherkunft zu ermitteln und Wortzusammenhänge zu verstehen. Es ist so etwas wie die Psychologie der Sprache, dem tiefergehenden unbewussten Sinn vom Gesagtem. Nehmen wir den Satz: „Ich bin allein.“ Häufig ist das ja konnotiert  mit einem unangenehmen Gefühl von Einsamkeit. Doch was sagt uns das Wort

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Der Alten Heimweh

Das Heimweh der Alten – Eine Kurzgeschichte

  All die kleinen und großen Streits. Begraben. All die Diskussionen über Möbelkauf, Arbeitsplatz und Kindererziehung. Vergessen. Keine andere Frau mehr, die ihn ihr wegnehmen will. Kein Klimpern der Gläser und Flaschen an einem feuchtfröhlichen Abend. Kein Kaffeekränzchen bei Schwiegermama mit ihren muffigen Schränken und vermufften Themen. Schon lang nicht mehr.   Nur noch Mittagstisch, Klavierabende und Canasta jetzt. Nur

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Liebe und Angst

beziehungssucht

Was am Ende wirklich zählt

Seit 1938 läuft eine unsagbar interessante Harvard-Studie über den Menschen und sein MENSCHENLEBEN. Was sind die Geheimzutaten für ein glückliches und langes Leben?

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Von der Angst, auf Reisen verrückt zu werden (Rezension)

„Nichts ist deprimierender als der Tag vor einer weiten Fahrt. Es ist, als würde man nie wieder zurückkommen.“ beschreibt der niederländische Schriftsteller Maarten ‚t Hart die Melancholie der Vorabende großer Reisen. Kennst du auch dieses Gefühl, diese Muffensausen, bevor es richtig los geht? In seinem Buch „Das Selbst und die Fremde“ widmet sich Jens Clausen diesem und anderen Phänomenen von

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Gesellschaft

Das Huhn, oder das Ei?

Eine kleine kurze Reportage, und schon möchte ich mein Kaufverhalten von Grund auf umkrempeln. Es geht um das Huhn und auch um das Ei, denn in Deutschland stehen wir vor dem Problem, dass wir uns entscheiden müssen. Soll es ein Masthuhn sein, oder eine Legehenne? Wird es eine Legehenne, so werden kurz nach dem Schlüpfen Millionen männliche Küken aussortiert, und

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Wozu ist das Leben da?

Vor kurzem kam ich in den Genuss, ein paar Tage lang am Leben einer Hauskatze zu teilzuhaben: Morgens schläft sie lange aus, dann isst sie etwas, geht kurz aufs Klo, um sich dann ein sonniges Plätzchen zu suchen, wo sie sich hinrollt und weiterschläft. Nach ein paar Stunden streckt sie sich in alle Richtungen, leckt sich das Mäulchen und putzt

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Trostboxen für todunglückliche Eltern

Dass das Leben unberechenbar ist, zeigt sich manchmal im Krankenhaus auf der Station für Neugeborene und Babys. Ich habe gerade die Geschichte von Balduin gelesen, der 2008 im Alter von gerade mal vier Monaten gestorben ist. Foto: balduins-box.de Den Schmerz und die Ohnmacht, die Eltern in so einer Lage wohl empfinden, mag ich mir gar nicht versuchen auszumalen. Doch schlimmer noch:

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Innere Reise

Greifswald