ich will immer alles schon vorher wissen. nicht mein Herz riskieren. nicht Vollgas geben, wenn ich am Ende mich um nen Baum wickeln würde… also, diese Angst ist da! dass ich mich öffne, verletzlich zeige, reinbegebe in die Ungewissheit … und dann könnte da ein Scherbenhaufen sein. Damit bremse ich mich dann selbst aus. Ein Deckel drauf auf die liebevolle Lebendigkeit in mir, aus Angst vor Wunden. Aber hej: an den Wunden bin ich gewachsen, hab ich mich geformt, mich neu und anders kennengelernt. Und wie schön und tief kann der Moment sein, da ich erkenne, das mein Herz groß und weich ist und alles möglich ist, wenn ich mich nur traue…

„Warum isst du den Fisch? – Weil ich Fisch liebe! – Achso, du liebst den Fisch, also entnimmst du ihn seiner natürlichen Lebensgrundlage, nimmst ihn aus dem Wasser, tötest ihn und isst ihn… das ist also Liebe!? Nein, das ist Eigenliebe. Weil du dich liebst und DIR der Fisch schmeckt, isst du ihn.“ So geht eine kleine Geschichte, die ich gerade im Netz gefunden habe… Das, was viele LIEBE nennen, ist in Wahrheit FISCH-LIEBE: Du verliebst dich in jemanden, weil du denkst: DER kann MIR das und das geben. DER tut MIR gut. Gibt mir Geborgenheit. Das Gefühl von Begehrt-Werden… Finanzielle Sicherheit? Und dann denkst du: Weil ich verliebt in ihn bin, weil ich ihn liebe… bin ich auch bereit etwas zu geben. Wahre Liebe aber ist: Du gibst, weil du liebst. Automatisch. Du fragst nicht nach den Bedingungen. Nicht, was du bekommst.

unter-der-pantoffel

Schön, dass du da bist! Ich schreibe über Ängste und die Liebe und vor allem über den Mut, dein Leben in die Hand zu nehmen. Die Welt wartet auf dich. DU wartest auf dich :)

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