Aktuelle Artikel

Der Alten Heimweh

Das Heimweh der Alten – Eine Kurzgeschichte

  All die kleinen und großen Streits. Begraben. All die Diskussionen über Möbelkauf, Arbeitsplatz und Kindererziehung. Vergessen. Keine andere Frau mehr, die ihn ihr wegnehmen will. Kein Klimpern der Gläser und Flaschen an einem feuchtfröhlichen Abend. Kein Kaffeekränzchen bei Schwiegermama mit ihren muffigen Schränken und vermufften Themen. Schon lang nicht mehr.   Nur noch Mittagstisch, Klavierabende und Canasta jetzt. Nur

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Gedanken zum Alleinsein

Ich bin ein Freund der Sprache: Eine mir besonders liebe Beschäftigung ist es, die Wortherkunft zu ermitteln und Wortzusammenhänge zu verstehen. Es ist so etwas wie die Psychologie der Sprache, dem tiefergehenden unbewussten Sinn vom Gesagtem. Nehmen wir den Satz: „Ich bin allein.“ Häufig ist das ja konnotiert  mit einem unangenehmen Gefühl von Einsamkeit. Doch was sagt uns das Wort

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Zu Gast bei den Bürgern von morgen

Ich sitze in einem karg eingerichteten Wohnzimmer – Couch, Tisch, Fernseher, keine Gardinen aber ein großer Korb voll mit altem scheinbar gespendeten Obst auf dem Fensterbrett – und lasse mich ein auf ein Interview mit drei syrischen Flüchtlingen. Mit Ahmad* (32), Gassan* (35) und Majd* (36). Im Mai sind sie aus Syrien geflohen und seit Juli in Deutschland. Nun leben

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Asperger – verkannte Juwelen!

Mit dem Begriff Autist assoziieren viele einen in der Ecke vor sich hinschaukelnden Jungen, der nervös an seinen Ohren spielt und dabei die Zahl Pi in seine Unendlichkeit rezitieren kann.

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Fütterst du den Angst-Tiger? Ist Hypochondrie gefährlich?

In mir wohnt ein kleiner Tiger. Der fauchte einmal ganz fürchterlich, dass ich ihm schnell etwas zu essen gab, damit er nicht noch seine Krallen ausfahren würde. Der Tiger aß zufrieden und konnte wachsen. Jedesmal wenn er seine Zähne zeigte oder brüllte, gab ich ihm etwas zu essen, und er wuchs immer weiter und wurde immer größer und furchteinflößender. Der

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Trostboxen für todunglückliche Eltern

Dass das Leben unberechenbar ist, zeigt sich manchmal im Krankenhaus auf der Station für Neugeborene und Babys. Ich habe gerade die Geschichte von Balduin gelesen, der 2008 im Alter von gerade mal vier Monaten gestorben ist. Foto: balduins-box.de Den Schmerz und die Ohnmacht, die Eltern in so einer Lage wohl empfinden, mag ich mir gar nicht versuchen auszumalen. Doch schlimmer noch:

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Da steht ne Kuh auf der Flur… Haltungsnormen vs. Haltungsnormalität

Wenn ich heute im Supermarkt vor dem Regal mit den Milchprodukten stehe, muss ich häufig an meine winterliche Recherche über Kuhhaltung denken. Im Frühjahr war ich auf einem Demeter-Biohof und habe mir angeschaut, wie Milchkühe artgerecht gehalten werden und anschließend schaute ich bei der sogenannten Rindergilde vorbei, die ihre Kühe Sommers wie Winters im Freien halten. Dabei wurde mir eines

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Liebe und Angst

Wozu ist das Leben da?

Vor kurzem kam ich in den Genuss, ein paar Tage lang am Leben einer Hauskatze zu teilzuhaben: Morgens schläft sie lange aus, dann isst sie etwas, geht kurz aufs Klo, um sich dann ein sonniges Plätzchen zu suchen, wo sie sich hinrollt und weiterschläft. Nach ein paar Stunden streckt sie sich in alle Richtungen, leckt sich das Mäulchen und putzt

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Gesellschaft

Schweine die bellen, beißen nicht.

Eigentlich hatte sich Janina (25) die Semesterferien ganz anders vorgestellt. Sommer, Sonne, Party – ganz bestimmt. Doch dann kam alles anders und plötzlich fand sie sich wieder als Zieh-Mami für zwei kleine Schweineferkel aus der Massentierhaltung.

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Innere Reise

Greifswald