Was hab ich eigentlich getan, dass mir DAS passieren musste? … Plötzlich ein Autounfall, eine Krankheit, jemand ganz Nahes geht plötzlich aus dem Leben… oder dir passiert etwas ganz Schreckliches. Dann wird einem erst bewusst, wie glücklich man doch war. Wie klein die Probleme von „damals“ dann scheinen. Doch diese Einschnitte ins Leben bringen nicht nur Leid und Verderben. Ein Trauma ist ein Tor zu einer anderen Welt. Ein Trauma ist ein Wendepunkt, eine Möglichkeit, alles ganz neu und anders zu machen. Über dich bricht etwas herein, das hinterlässt Spuren. Du wirst vielleicht sensibler, mitfühlender und verständnisvoller. Du erfährst Hilfe oder kannst später anderen helfen. Wer wärst du ohne dein Trauma? Nicht der Mensch, der daraus erwachsen ist. Du gewinnst unheimlich an Stärke, Lebenserfahrung und auch ein Stückchen Weisheit, wenn du dich der Chance öffnest, die ein Schicksalschlag in sich birgt.

Irgendwo hab ich mal den Spruch gelesen: „Warum hast du Angst? Weil DU stark genug bist, sie auszuhalten!“ So manch anderer wäre vielleicht daran zerbrochen. Naja, manchmal fühlt sich das schon so an, mit den immerwährenden Ängsten, als sei ich viel schwächer als OttoNormalo. Ein Therapeut sagte mir mal auf meine Aussage: „Ich habe Angst, anderen meine Schwächen zu zeigen“ – „Haben Sie vielleicht auch Angst, denen Ihre Stärke zu zeigen?“ Huch, da wurde mir ganz anders :) Denn ja, im Grunde muss ich #seelenstark sein, dass ich durch all die Täler immer wieder durchgehe und jedes Mal wie Phönix aus der Asche auferstehe, bereit, weiter für mein Leben zu kämpfen. Was sind deine Stärken, auf was kannst du im Grunde doch schon recht stolz sein? Das kann auch sein, dass du einfach etwas geschafft hast, was du dich vor einem halben Jahr noch nicht getraut hast!

Schön, dass du da bist! Ich schreibe über Ängste und die Liebe und vor allem über den Mut, dein Leben in die Hand zu nehmen. Die Welt wartet auf dich. DU wartest auf dich :)

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