Aktuelle Artikel

Lasst sie doch leben! Kuh-Altersheim Butenland

Ich bin froh gerade das Bild von Frieda entdeckt zu haben. Frieda ist 13 Jahre alt und eine Kuh. Sie lebt im Kuh-Altersheim von Hof Butenland. Denn Kühe können bis zu 30 Jahre alt werden. Dreißig. So alt bin ich noch nicht einmal. Die können dich quasi länger als ein Hundeleben begleiten! Wer Rindfleisch isst, hat jedoch ein Tier auf

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Kein Hauch von Leben – zur Ware degradiert

Ich wollte eigentlich nur eine Runde spazieren gehen. Zwischen all den Regenschauern hatte kurzzeitig die Sonne hervorgelugt. Und die Gelegenheit wollte ich wahrnehmen. Ich ging eine Landstraße entlang, die für den Autoverkehr gesperrt war und entdeckte dieses grüne, unscheinbare Gebäude, aus dem Tierschreie klangen. „Wertvoller Schweinebestand“ gab mir ein Schild zu verstehen. Wie gehen Menschen mit etwas um, was ihnen

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panopti.com

Schöne Neue Welt der Überwachung – was kann ich da tun?

Ich gehörte bis vor kurem zur breiten Menge derer, die zwar von der Überwachung der Menschheit wussten, aber dem keine allzu große Bedeutung beigemessen haben. Die Argumente für diese Gleichgültigkeit oder Resignation sind immer dieselben: Ich habe ja nichts zu verbergen. Und es ist doch gut, wenn dadurch Kriminelle gefasst werden können. Ich bin zu uninteressant (unschuldig), als dass „die da

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Israel: Hand in Hand auf dem Weg zur Koexistenz

Die Situation im Nahen Osten mag den Anschein erwecken, Juden und Araber seien so sehr verfeindet, dass ein friedliches Zusammenleben unvorstellbar ist. Von den acht Millionen Einwohnern Israels sind ein Fünftel Araber. Normalerweise leben die beiden Gruppen in komplett getrennten Welten. Sie sind Nachbarn, doch kennen sich kaum. Führen ihr eigenes Leben in separaten Gemeinschaften und schicken ihre Kinder in

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Der Alten Heimweh

Das Heimweh der Alten – Eine Kurzgeschichte

  All die kleinen und großen Streits. Begraben. All die Diskussionen über Möbelkauf, Arbeitsplatz und Kindererziehung. Vergessen. Keine andere Frau mehr, die ihn ihr wegnehmen will. Kein Klimpern der Gläser und Flaschen an einem feuchtfröhlichen Abend. Kein Kaffeekränzchen bei Schwiegermama mit ihren muffigen Schränken und vermufften Themen. Schon lang nicht mehr.   Nur noch Mittagstisch, Klavierabende und Canasta jetzt. Nur

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jabberworks - sending love

Wieviel Charlie darf’s sein? Welchen Sinn haben Spott und Provokation?

Mein Freund Hardy fragt sich: „Bin ich wirklich Charlie?“ Und meint nach einigem Nachdenken: „Nein, ich bin immer weniger Charlie!“ Weil er nicht möchte, dass Meinungsfreiheit bedeutet, andere – und sei es nur mit dem Stift – anzugreifen und etwas, was ihnen heilig ist, zu verhöhnen oder zu verunglimpfen. Ich hab Hardy’s Gedanken mit großem Interesse gelesen. Das ist etwas,

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Da steht ne Kuh auf der Flur… Haltungsnormen vs. Haltungsnormalität

Wenn ich heute im Supermarkt vor dem Regal mit den Milchprodukten stehe, muss ich häufig an meine winterliche Recherche über Kuhhaltung denken. Im Frühjahr war ich auf einem Demeter-Biohof und habe mir angeschaut, wie Milchkühe artgerecht gehalten werden und anschließend schaute ich bei der sogenannten Rindergilde vorbei, die ihre Kühe Sommers wie Winters im Freien halten. Dabei wurde mir eines

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Let me be the way i am

Es ist, wie es ist. Von der Entscheidung, den anderen so sein zu lassen

Ich lese Lausters „Wege zur Gelassenheit“. Blätter mich von Kapitel zu Kapitel. Suche etwas, was mir noch neu ist und nicht in zigfachen Psychoratgebern schon durchgekaut und so oft gewälzt wurde, dass eine Murmel draus geworden ist. Nach einem Drittel horche ich auf, meine Augen beißen sich fest. Schöne Worte schreibt er da. Ich bin berührt. Und möchte seine Worte

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Liebe und Angst

Vertrauen – Den eigenen Weg finden

Ich weiß ja nicht immer, wo es lang geht. wie auch. das Leben stellt mir so viele Entscheidungsmöglichkeiten. und von außen mag mein Weg dann irgendwie krumm und schief wirken, aber es ist mein Weg… ich vertraue mir, dass mich meine Schritte vorwärts führen… auch wenn ich manchmal wie das Mädel auf dem Bild in eine Richtung schaue, und gar

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Let me be the way i am

Es ist, wie es ist. Von der Entscheidung, den anderen so sein zu lassen

Ich lese Lausters „Wege zur Gelassenheit“. Blätter mich von Kapitel zu Kapitel. Suche etwas, was mir noch neu ist und nicht in zigfachen Psychoratgebern schon durchgekaut und so oft gewälzt wurde, dass eine Murmel draus geworden ist. Nach einem Drittel horche ich auf, meine Augen beißen sich fest. Schöne Worte schreibt er da. Ich bin berührt. Und möchte seine Worte

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Gesellschaft

Grade klare Menschen, wärn ein schönes Ziel

Unsere Kinder sind noch so klein, so verwundbar, so offen für alles – sie sprechen alles aus, schauen alles an und haben Fragen Fragen Fragen. Auch wenn Bettina Wegner eine Unzahl anderer Lieder geschrieben hat, und nicht nur mit ihrem bekanntesten assoziiert werden mag, so möchte ich euch doch gerade dieses heute zeigen, weil es so schön ist und soviel

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Verstrahlt und vergessen? Was ist mit der Anti-Atom-Lobby los?

Von einem guten Freund erreichte mich eben die begrüßenswerte Nachricht, dass an den Vorarbeiten zum Bau des neuen Sarkophags in Tschernobyl begonnen wurde. Er wies mich auch darauf hin, dass diese Neuigkeit wenigstens auf dradio mit einem 8-Zeiler gewürdigt wurde. Foto: VOA Photo/ D. Markosian Schaut man sich die Websiten der Anti-Atombewegungen an, fehlt diese Mitteilung völlig. Ich frage mich, was da schief

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Innere Reise

Greifswald